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Historische Mobilität

Artikel rund um die historische Mobilität

Audi 80: Mit diesem Auto trifft Audi den Zeitgeist

Er begründet die B-Reihe, ist Träger innovativer Technik und zugleich Trendsetter und wird zum ersten Millionenseller für die Marke mit den Vier Ringen: der Audi 80. Die Bedeutung der Kompakt-Limousine für Audi und den Volkswagen-Konzern ist unbestritten – nicht zuletzt, weil mit dem Audi 80 das Baukastenprinzip Einzug hält.

Porsche 911 Carrera RS 2.7 – „Deutschlands schnellster Sportwagen“

„Entenbürzel“, „RS“ oder „2.7er“. Der Porsche 911 Carrera RS 2.7 besitzt heute viele Beinamen. Einzigartig ist dabei seine Bedeutung: Er war zu seiner Zeit der schnellste deutsche Serienwagen und ist das erste Serienmodell mit Bug- und Heckspoiler – Letzteres verlieh ihm den Beinamen „Entenbürzel“. Damit begründet Porsche 1972 einen Trend – den der Heckspoiler bei Serienfahrzeugen.

Targa Florio 1922: erfolgreiche Rennpremiere des Kompressormotors

  • Mercedes-Erfolge im legendären Straßenrennen auf Sizilien am 2. April 1922
  • Gesamtsieg von Graf Masetti mit Mercedes 115 PS Grand-Prix-Rennwagen
  • Klassensieg von Max Sailer mit Mercedes 28/95 PS mit Kompressormotor
  • Rennpremiere der Kompressortechnik in Mercedes 6/40/65 PS und Mercedes 28/95 PS mit Kompressormotor

ŠKODA 130 RS (1975): ein Star auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs

  • Der ŠKODA 130 RS zählte Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre zu den erfolgreichsten Rallye- und Rennfahrzeugen in Europa
  • 1981 wurde ŠKODA mit dem 130 RS Europameister in der Markenwertung der Tourenwagen-EM, das Fahrzeug verzeichnete auch zahlreiche Erfolge in der Rallye-WM, etwa bei der Rallye Monte Carlo 1977
  • Die Leistung des traditionellen, hinter den Hinterrädern verbauten OHV-Motors mit 1.300 ccm Hubraum steigerte man in Mladá Boleslav auf 142 PS
  • ŠKODA 130 RS wurde in der Original-Werksausführung fast 200 Mal produziert

ŠKODA SPIDER B5 (1972) und ŠKODA SPIDER II (1975) – Prototypen für die Rennstrecke

  • Die Prototypen ŠKODA SPIDER B5 und ŠKODA SPIDER II zählten in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre zu den schnellsten und exotischsten Fahrzeugen auf den Rennstrecken in der damaligen Tschechoslowakei
  • Verbauter Prototypenmotor aus der Baureihe Š 720 OHC leistete bis zu 180 PS
  • ŠKODA SPIDER B5 gehört zu den Highlights in der Sammlung des ŠKODA Museums
  • ŠKODA SPIDER II absolvierte das bekannte Ecce Homo Bergrennen in Šternberk als erstes Fahrzeug überhaupt in unter vier Minuten

Mercedes-Benz 300 S: traumhafte Synthese zwischen Luxus und Sport

  • Vor 70 Jahren: Mit diesem Fahrzeug erobert Mercedes-Benz erneut „einen der allerhöchsten Ränge, die der internationale Automobilbau zu vergeben hat“
  • Der 300 S ist der Star auf dem Autosalon Paris (4. bis 14. Oktober 1951)
  • Begehrtes Fahrzeug damals wie heute – und hochexklusiv
  • Aktuelle Expertise von Mercedes-Benz Classic für die originalen Messefahrzeuge von 1951

ŠKODA 130 LR (1984): Letztes Motorsportmodell aus Mladá Boleslav mit Heckmotor

  • Aufbau des Rallye-Fahrzeugs nach dem Reglement der berühmten Gruppe B mit großem Spielraum für technische Anpassungen gegenüber Serienmodellen
  • Ladislav Křeček und Bořivoj Motl belegten im ŠKODA 130 LR 1986 den 6. Platz der Gesamtwertung bei der Rallye San Remo – das bis dahin beste Ergebnis für ŠKODA
  • Verbot der Gruppe B Ende des Jahres 1986 setzte auch der kurzen internationalen Karriere des 130 LR ein Ende
  • Die Modelle 130 LR und 130 L/A waren die letzten ŠKODA Rallye-Fahrzeuge mit Heckmotor

ŠKODA F3, Typ 992 (1964): Formel-Rennwagen der Europaklasse

  • Monoposto ŠKODA F3 gehörte in den 1960er-Jahren zu den Top-Rennwagen der gleichnamigen Formel-Rennkategorie
  • Technik aus dem ŠKODA 1000 MB, 1,0-Liter-Heckmotor mit einer Leistung von 90 PS, Gewicht von 420 Kilogramm und 210 km/h Spitzengeschwindigkeit
  • Gewinn der tschechoslowakischen Meisterschaft 1966 durch Jaroslav Bobek, 1968 triumphierte Miroslav Fousek in der damaligen F3-Meisterschaft der sozialistischen Länder