Logo

Historische Mobilität

Artikel rund um die historische Mobilität

ŠKODA F3, Typ 992 (1964): Formel-Rennwagen der Europaklasse

  • Monoposto ŠKODA F3 gehörte in den 1960er-Jahren zu den Top-Rennwagen der gleichnamigen Formel-Rennkategorie
  • Technik aus dem ŠKODA 1000 MB, 1,0-Liter-Heckmotor mit einer Leistung von 90 PS, Gewicht von 420 Kilogramm und 210 km/h Spitzengeschwindigkeit
  • Gewinn der tschechoslowakischen Meisterschaft 1966 durch Jaroslav Bobek, 1968 triumphierte Miroslav Fousek in der damaligen F3-Meisterschaft der sozialistischen Länder

ŠKODA 1101 ,Tudor‘ (1946): Geschichte eines Multitalents

  • 1946 rollte in Mladá Boleslav der erste ŠKODA 1101 ,Tudor‘ vom Band
  • Mit der Fertigung dieses ersten Nachkriegsmodells startete zugleich die Kooperation der Standorte Mladá Boleslav, Kvasiny und Vrchlabí
  • Trotz seines Spitznamens ,Tudor‘ war der vielseitige ŠKODA 1101 noch in zahlreichen weiteren Karosserievarianten erhältlich
  • Zwischen 1946 und 1952 verließen insgesamt 66.904 zivile Exemplare sowie 4.237 Spezialausführungen für Streitkräfte die Werkshallen in Mladá Boleslav
  • In mehr als 70 Ländern weltweit fand der ŠKODA 1101 viele begeisterte Kunden: Der Exportanteil lag bei über 65 Prozent
  • Zusätzlich fuhr die Baureihe ŠKODA 1101/1102 auch zahlreiche bedeutende Motorsporterfolge ein

ŠKODA 1100 OHC (1957): der schöne Traum von Le Mans

Die Entwicklung des zweisitzigen Sportwagens begann im Frühling 1956 – mit einem erklärten Ziel: Der Bolide sollte an die bis dato erste und einzige Teilnahme eines ŠKODA Werkswagens am prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans (1950) anknüpfen. Das Rennfahrzeug basierte auf einem aus dünnwandigen Stahlrohren verschweißten Gitterrahmen. Damit unterschied es sich von den Vorläufermodellen ŠKODA SPORT und SUPERSPORT, die eine modifizierte Version des robusten Fahrwerks aus dem Serienmodell ŠKODA 1101 nutzten. Um ein möglichst gutes Fahrverhalten zu erreichen, verteilte man die Last ideal auf beide Achsen. Kupplung, Fünfganggetriebe sowie das Verteilergetriebe waren im Heck verbaut, wo sie eine zusammenhängende Montageeinheit bildeten.

Laurin & Klement Baureihe S

  • Am 16. April 1911 präsentierte Laurin & Klement mit der Baureihe S sein zu jener Zeit meistverkauftes Modell
  • Bis 1924 wurden mehr als 2.000 Einheiten in zahlreichen verschiedenen Ausführungen gebaut, einschließlich des Coupés Lady oder der Doppellimousine Kavalier
  • Die Fahrzeuge von Laurin & Klement sprachen auch internationale Kunden an und verkauften sich vom British Empire bis ins russische Kaiserreich
  • Die Baureihe S bewährte sich bei anspruchsvollen Rennen und Wettbewerben und belegte beispielsweise den 6. Platz bei der Targa Florio 1914

Laurin & Klement SLAVIA B

Das Motorradmodell Laurin & Klement SLAVIA B spielt in der Unternehmensgeschichte von Laurin & Klement eine ganz besondere Rolle: Es war das erste Motorrad, mit dem das Unternehmen aus Mladá Boleslav im Jahr 1901 an einem internationalen Rennen teilnahm. Der Langstreckenmarathon von Paris nach Berlin galt damals als die härteste Herausforderung seiner Zeit. Werksfahrer Narcis Podsedníček schrieb dort auf Anhieb Geschichte: Als einziger Teilnehmer in seiner Klasse erreichte er das Ziel, zum Sieger erklärt wurde er allerdings trotzdem nicht.

Mercedes-Benz L 319 und O 319

  • Transporter und Omnibus runden das Produktprogramm mit leichten Nutzfahrzeugen ab
  • Zwischen 1955 und 1968 sind beide Marktführer
  • Sparsame Dieselmotoren setzen sich bei Gewerbetreibenden durch
  • Das Frontdesign mit Zügen auch des 300 SL „Gullwing“ weckt bis heute viele Sympathien

Toyota Celica: Sportliche Stilikonen und unschlagbar schnelle Rallyestars

Mit dem formvollendeten Hardtop-Coupé Celica feierte Toyota im Oktober 1970 die Neu-Entdeckung des familientauglichen Sportwagens für erschwinglichen Fahrspaß. Über sieben Generationen blieb der Toyota Celica ein Siegertyp, der in 4,1 Millionen Einheiten zum meistverkauften asiatischen Sportcoupé avancierte. Damit nicht genug: Im Motorsport zählt der Celica mit sechs Rallye-WM-Titeln zu den erfolgreichsten WRC-Racern aller Zeiten. Seine adrenalinhaltige DNA gab der Toyota Celica weiter bis zum neuen GR Supra (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,5-6,3 l/100 km), startete doch 1978 der erste Supra als Celica Supra. Eine Hall of Fame finden die schönsten und schnellsten Celica in der Toyota Collection, der großen Klassikersammlung auf dem Gelände von Toyota Deutschland.