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Historische Mobilität

Artikel rund um die historische Mobilität

Porsche Speedster - seit 1952 dem Fahrspaß verpflichtet

Offenes Fahrvergnügen, vereint mit ausgeprägter Fahrdynamik: Dafür stehen die Speedster-Modelle von Porsche seit mehr als sechs Jahrzehnten. Als Urvater gilt der 356 America Roadster. Dank der handgefertigten Aluminiumkarosserie wiegt er 160 Kilogramm weniger als das 356 Coupé und erreicht mit dem 70 PS starken Vierzylinder-Boxermotor eine für die damalige Zeit imposante Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Mit Steckscheiben für die Türen, Not-Klappverdeck und leichten Schalensitzen prägt der für den US-Markt entwickelte und nur 16 Mal gebaute Sportwagen 1952 bereits die wesentlichen Merkmale aller folgenden Speedster-Modelle.

Benz Motor-Velociped: Das erste Großserienautomobil der Welt

Benz & Cie. stellt im April 1894 den ersten Kleinwagen vor, das Benz Motor-Velociped. Der Name wird später umgangssprachlich zu Benz Velo verkürzt. Die Typenfamilie hat großen Erfolg in Deutschland und dem europäischen Ausland. Mit rund 1.200 bis zum Jahr 1902 ausgelieferten Fahrzeugen wird sie zum ersten Großserienautomobil der Welt.

Mazda 626 – So visionär kann japanische Mittelklasse sein

Mittelklasse muss nicht mittelmäßig sein, das stellte Mazda schon Mitte der 1960er Jahre mit dem weltweit als Designikone gefeierten Modell Luce unter Beweis. Den Grundstein für eine beispiellose und bis heute andauernde japanische Erfolgsgeschichte in der Mittelklasse legte aber der im Februar 1979 auch in Deutschland eingeführte Mazda 626. Gezeichnet in stilprägend-eleganten Formen und konstruiert für begeisternden Fahrspaß stieg der familienfreundliche Mazda 626 auf zum zeitweise erfolgreichsten Importmodell in Deutschland.

Škoda Felicia - das elegante Cabriolet

  • Am 1. März 1959 stellte ŠKODA den offenen ŠKODA FELICIA in Leipzig vor
  • Die meisten ŠKODA FELICIA Cabriolets fanden in Exportmärkten begeisterte Kunden
  • Unter Sammlern zählt der offene 2+2-Sitzer zu den beliebtesten klassischen ŠKODA Modellen

Großtat und Abenteuer 1928: Weltumrundung mit Mercedes-Benz 20 PS Flugmotor

Im August 1928 startet Friedrich Karl von Koenig-Warthausen zu einem großen Abenteuer: Mit seinem Klemm-Daimler-Leichtflugzeug L 20 will er in Rekordzeit nach Moskau. Dort angekommen entscheidet er sich spontan für eine komplette Weltumrundung, um den Hindenburg-Pokal für Langstreckenflüge zu gewinnen. Angetrieben wird der Eindecker von dem robusten und zuverlässigen Mercedes-Benz Zweizylinder-Flugmotor F 7502. Eine authentisch rekonstruierte L 20 wie von Koenig-Warthausen sie für seine Weltumrundung genutzt hat, ist im Mercedes-Benz Museum zu sehen. Heute widmet sich Daimler der Zukunft einer vernetzten Mobilität in der Luft unter anderem durch die Beteiligung an dem Start-up Volocopter.

Caracciolas 432,7 km/h auf öffentlicher Straße am 28. Januar 1938: ein Mercedes-Benz Rekord fast für die Ewigkeit

Mit dem Mercedes-Benz W 125 Zwölfzylinder-Rekordwagen stellt Rennfahrer Rudolf Caracciola am 28. Januar 1938 den weltweit gültigen Geschwindigkeitsrekord auf einer öffentlichen Straße auf: 432,7 km/h erreicht er auf der Autobahn zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt über einen Kilometer mit fliegendem Start. Überschattet wird der Erfolg vom tödlichen Unfall des Konkurrenten und Auto-Union-Rennfahrers Bernd Rosemeyer am gleichen Tag. Die Faszination Hochgeschwindigkeit hat dennoch bis heute nichts verloren: Gebrochen wird der Rekord erst fast 80 Jahre später im November 2017.

Debüt des Elektrotransporters Mercedes-Benz LE 306 im Jahr 1972

Mercedes-Benz setzt mit der neuen Produktmarke EQ Maßstäbe für die Elektromobilität der Zukunft. Diese Entwicklung nimmt Impulse aus der Geschichte elektrisch fahrender Automobile von Daimler aus mehr als 100 Jahren auf. Zu früheren wegweisenden Projekten gehört der 1972 vorgestellte und elektrisch angetriebene Mercedes-Benz Leichttransporter LE 306.

Die größten Auto-Prozesse

Mit dem Aufbau des Patentwesens im 9. Jahrhundert wurde die Strafverfolgung von Patentverletzern möglich. Wenig kümmerte das die Amerikaner, die staunend verfolgten, was in Europa geschah, sich aber wenig darum kümmerten, wer was erfunden hatte. So gab es in Nord-Amerika besonders viele Nachbauer der Benzinkutschen von Carl Benz, von Gottlieb Daimler und von Panhard-Levassor. Die meisten Prozesse um das Automobil sind im Dunkeln der Geschichte verschwunden. Doch einige große Gerichtsverfahren sind überliefert. Davon erzählt Hanns-Peter von Thyssen-Bornemissza, ein Journalist und Fachbuchautor, den ältere Kollegen noch unter dem Namen Hanns-Peter Rosellen kennen.