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Historische Mobilität

Artikel rund um die historische Mobilität

Laurin & Klement SLAVIA B

Das Motorradmodell Laurin & Klement SLAVIA B spielt in der Unternehmensgeschichte von Laurin & Klement eine ganz besondere Rolle: Es war das erste Motorrad, mit dem das Unternehmen aus Mladá Boleslav im Jahr 1901 an einem internationalen Rennen teilnahm. Der Langstreckenmarathon von Paris nach Berlin galt damals als die härteste Herausforderung seiner Zeit. Werksfahrer Narcis Podsedníček schrieb dort auf Anhieb Geschichte: Als einziger Teilnehmer in seiner Klasse erreichte er das Ziel, zum Sieger erklärt wurde er allerdings trotzdem nicht.

Mercedes-Benz L 319 und O 319

  • Transporter und Omnibus runden das Produktprogramm mit leichten Nutzfahrzeugen ab
  • Zwischen 1955 und 1968 sind beide Marktführer
  • Sparsame Dieselmotoren setzen sich bei Gewerbetreibenden durch
  • Das Frontdesign mit Zügen auch des 300 SL „Gullwing“ weckt bis heute viele Sympathien

Toyota Celica: Sportliche Stilikonen und unschlagbar schnelle Rallyestars

Mit dem formvollendeten Hardtop-Coupé Celica feierte Toyota im Oktober 1970 die Neu-Entdeckung des familientauglichen Sportwagens für erschwinglichen Fahrspaß. Über sieben Generationen blieb der Toyota Celica ein Siegertyp, der in 4,1 Millionen Einheiten zum meistverkauften asiatischen Sportcoupé avancierte. Damit nicht genug: Im Motorsport zählt der Celica mit sechs Rallye-WM-Titeln zu den erfolgreichsten WRC-Racern aller Zeiten. Seine adrenalinhaltige DNA gab der Toyota Celica weiter bis zum neuen GR Supra (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,5-6,3 l/100 km), startete doch 1978 der erste Supra als Celica Supra. Eine Hall of Fame finden die schönsten und schnellsten Celica in der Toyota Collection, der großen Klassikersammlung auf dem Gelände von Toyota Deutschland.

Citroën DS von Charles de Gaulle

  • Oktober 1955: Weltpremiere der DS 19 auf dem Pariser Automobilsalon
  • Geschichtsstunde zum Jubiläum: Staatspräsident Charles de Gaulle im Portrait
  • Lebenslange Liebe: Charles de Gaulle und seine besondere Beziehung zur DS

ŠKODA 110 R

1964 war bei ŠKODA die Produktion der Stufenhecklimousine ŠKODA 1000 MB angelaufen. Mit selbsttragender Karosserie, Heckmotor und Heckantrieb begründete dieses Modell eine neue technische Ära beim tschechischen Automobilhersteller. Für die neue Baureihe investierte ŠKODA umfangreich in moderne Produktionsanlagen und konzentrierte sich aufgrund des Verkaufserfolgs der Heckmotorlimousine in Exportmärkten bald voll auf die Produktion dieses Newcomers. Die Produktion des Cabriolets FELICIA ließ ŠKODA daher auslaufen. Vor allem auf den westeuropäischen Märkten blieb die Nachfrage nach einem sportlichen Modell allerdings weiterhin bestehen. Auf diesen Kundenwunsch reagierte ŠKODA mit einem Fahrzeug, das hinsichtlich der geplanten Stückzahlen zwar ein Nischenprodukt bleiben würde, der Marke aber den nötigten Image-Schub verleihen sollte. Parallel zur Entwicklung der Baureihe ŠKODA 100/110 L – als Nachfolger des 1000 MB verfügte sie über eine modernere Karosserie, Scheibenbremsen vorn und verbesserte Sicherheitsausstattung – begannen deshalb die Arbeiten an der zweitürigen Coupé-Version ŠKODA 110 R.