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Historische Mobilität

Artikel rund um die historische Mobilität

Mazda Coupés: Visionäre Formen für mehr Fahrspaß

Sie verkörpern automobiles Design in schönster Form. Extravagante Coupés vermitteln Emotionen und pure Fahrfreude - und können zugleich praktisch sein, wie Mazda schon mit seinem ersten Pkw bewies. Das winzige Mazda R360 Coupé galt 1960 als Meilenstein unter den Kleinstwagen, vereinte es doch Familientauglichkeit mit Sportlichkeit und avancierte damit zum meistgekauften Kei-Car in Japan. Seitdem sind Coupés fester Bestandteil des Mazda Portfolios und das in immer neuen visionären Formen. Überraschte der Mazda Cosmo Sport 110 S in 1967 als weltweit erster Supersportwagen mit Kreiskolben-Motor, führten die eleganten Mazda Familia Coupés den Hersteller aus Hiroshima ab 1968 zu globalen Verkaufserfolgen. Mit dem in kühner Keilform gezeichneten RX-7 Sportcoupé erreichte Mazda ab 1978 Rekord-Verkaufszahlen und Modelle wie der Mazda 323 F waren Vorreiter für Viertürer in coupéartigen Linien. Leidenschaftlich anders können sogar Roadster mit All-Wetter-Dach sein, wie 2006 das MX-5 Roadster Coupé zeigte und aktuell der Mazda MX-5 RF.

ŠKODA BUGGY Typ 736

Die langjährige Geschichte von ŠKODA AUTO haben immer wieder auch Fahrzeuge bereichert, die für den sportlichen Einsatz oder den Spaß an der Freude bestimmt waren. So wie das ungewöhnliche Projekt 736: Der BUGGY auf Basis des serienmäßigen Stufenheckmodells 110 knüpfte an die Autocross-Rennwagen an, mit denen die Marke Anfang der 1970er-Jahre Erfolge gefeiert hatte. Das ,türlose Personen-Cabriolet‘ mit dem 33 kW (45 PS) starken 1100er-Motor überzeugte speziell im Gelände durch große Wendigkeit. Der letzte der fünf gebauten Prototypen entstand 1975. Er zählt heute zur Sammlung des ŠKODA Museums in Mladá Boleslav und gilt als Urvater der sogenannten Azubi-Cars wie der 2017 vorgestellte ŠKODA ELEMENT, ein Elektro-Buggy auf Basis des CITIGO.

Porsche RSR-Modelle

Sobald ein Modell aus dem Hause Porsche die Bezeichnung RSR trägt, ist klar: Es geht um Rennsport, um maximale Performance auf den Strecken und um die optimale Synthese aus Leistung, Effizienz und Fahrbarkeit. Seit nunmehr 47 Jahren fahren die speziell für den Motorsport entwickelten Neunelfer mit dem Kürzel RSR am Heck in den größten Wettbewerben um Siege und Titel. Mit großem Erfolg. Der erste Rennwagen aus dieser Serie, der 911 Carrera RSR 2.8, feierte 1973 ein perfektes Debüt. Die Amerikaner Hurley Haywood und Peter Gregg fuhren bei den 24 Stunden von Daytona auf Anhieb zum Gesamtsieg. In der Variante mit 3,0 Liter großem Boxermotor gelang im gleichen Jahr bei den 24 Stunden von Le Mans der souveräne Klassensieg.

ŠKODA FELICIA Fun – Freizeitmobil für Sport und Spaß

Als Pick-ups noch zu einer seltenen Spezies auf europäischen Straßen gehörten, leistete ŠKODA Mitte der 90er-Jahre Pionierarbeit und erweiterte die FELICIA-Familie um eine praktische Pritschenwagen-Variante. Mit Erfolg: Nahezu jeder zehnte der insgesamt 1,4 Millionen produzierten FELICIA lief als PICKUP vom Band. Im März 1995 debütierte eine weitere Version, die sich als unkonventionelles Freizeitmobil mehr dem Spaß an der Freude verpflichtet hatte: Der ŠKODA FELICIA Fun trat mit knallig gelber Lackierung und einem genialen ,Simply Clever‘-Trick an, der dem Zweisitzer im Handumdrehen zu zwei weiteren Plätzen verhalf. Die 4.016 Exemplare, die bis August 2000 entstanden, erfreuen sich bis heute großer Nachfrage unter Youngtimer-Freunden.

ŠKODA Kombi-Prototyp ,Hajaja‘

Mit dem legendären 1000 MB präsentierte ŠKODA AUTO Mitte der 1960er-Jahre erstmals ein viertüriges Serienmodell mit Heckmotor und Heckantrieb, das seinerzeit zu den modernsten Fahrzeugen seiner 1,0-Liter-Klasse zählte. Was viele nicht wissen: Neben der bekannten Stufenheckversion und dem 1000 MBX De Luxe genannten Coupé, das 1966 debütierte, entstanden in Mladá Boleslav auch die Prototypen einer Roadster- und einer Kombivariante. Der 1963 gebaute Fünftürer blieb ein Unikat und zählt heute zu den Schmuckstücken des ŠKODA Museums. Seinen Spitznamen ,Hajaja‘ verdankt dieser Typ 990 indes einer beliebten Radiosendung mit Gutenachtgeschichten.

Storie Alfa Romeo Folge 1 - die Jahre 1906 bis 1925

Die Geschichte von Alfa Romeo begann am 24. Juni 1910 mit der offiziellen Gründung der Anonima Lombarda Fabbrica Automobili (Aktiengesellschaft Lombardische Automobil-Fabrik) in Mailand. Die Wurzeln des Unternehmens, das in den ersten Jahren unter der Abkürzung A.L.F.A. firmierte, liegen aber noch ein paar Jahre weiter in der Vergangenheit.

ŠKODA Sagitta

Das meistverkaufte Automobil von ŠKODA zwischen den beiden Weltkriegen war der Popular. Doch der 1934 vorgestellte Bestseller der Marke aus Mladá Boleslav legte in den Folgejahren bei Hubraum und Motorleistung, Abmessungen und Preis immer weiter zu. Damit eröffnete das Mittelklassemodell in der Modellpalette Raum für eine erschwinglichere Alternative: den 995 POPULAR ,Liduška‘ mit wassergekühltem Vierzylinder. Dessen Entwicklung begann 1936 mit speziellen Prototypen, bei denen der böhmische Hersteller mit ungewöhnlichen Antrieben experimentierte. Zwei dieser sogenannten ŠKODA SAGITTA sind erhalten geblieben.

ŠKODA Typ 998 ,Agromobil‘ von 1962

Mit dem kompakten Typ 998 präsentierte ŠKODA 1962 ein wendiges und kompaktes Spezialfahrzeug für den Einsatz im Landwirtschafts- und Forstbetrieb sowie für das Heer. Auf Testfahrten im Gelände konnte der Typ 998 zwar vollends überzeugen, in Serie ging der ,Agromobil‘ genannte Pritschenwagen mit umklappbarer Windschutzscheibe trotzdem nie. Dafür schaffte das 3,50 Meter lange Fahrzeug mit Platz für bis zu zehn Passagiere den Sprung auf die Kinoleinwand. Heute gehört eines der insgesamt 13 produzierten Fahrzeuge des Typ 998 zum Fahrzeugbestand des ŠKODA Museums.

"Černá Hora-Montenegro"-Omnibusse und -Transporter

Besondere Herausforderungen verlangen nach besonderen Lösungen. Das galt auch, als das gebirgig gelegene Fürstentum Montenegro im Jahr 1907 Nutzfahrzeuge für den Personen- und Pakettransport im regelmäßigen Liniendienst suchte. Mit den sogenannten ,Černá Hora-Montenegro‘-Omnibussen und -Lieferwagen bot Laurin & Klement ab 1908 passgenaue und innovativ konstruierte Zugmaschinen an. Mit einer Gesamtlänge von nur 3,69 Metern und einer Breite von lediglich 1,60 Metern waren sie sehr kompakt, boten aber gleichzeitig Platz für bis zu zwölf Personen oder 4,8 Kubikmeter Fracht. Die maximale Zuladung lag bei 900 Kilogramm, ihr Anhänger war für zusätzliche 1.500 Kilogramm Nutzlast ausgelegt.

LW-Dreirad von Laurin & Klement

Bei Laurin & Klement in Mladá Boleslav entstand im Jahr 1905 neben dem ersten Automobil des jungen Unternehmens, der Voiturette A, auch das kompaktere LW-Dreirad: Angetrieben von einem 3,7 kW (5 PS) starken wassergekühlten Einzylindermotor beschleunigte das praktische, 160 Kilogramm leichte Transportfahrzeug auf bis zu 40 km/h. Der Fahrer saß während der Fahrt auf einem Motorradsattel über der Hinterachse, nach vorn blickte er über die Köpfe der Passagiere oder das Verdeck des Laderaums, der bis zu 200 Kilogramm fasste.

Alfa Romeo Montreal – einzigartiger Gran Turismo mit Rennsport-Genen

Der Anruf aus Montreal kommt überraschend für die Geschäftsführung von Alfa Romeo. Die Organisatoren der Weltausstellung 1967 in der kanadischen Stadt wollen, passend zur zukunftsorientierten Auslegung der Expo, das Thema „Der Mensch und seine Welt“ in unterschiedlichsten Bereichen beleuchten. Einer davon widmet sich unter dem Titel „Man the Producer“ industriell gefertigten Produkten, darunter auch dem Automobil. Die Veranstalter laden Alfa Romeo ein, stellvertretend für die gesamte Branche ein entsprechend beeindruckendes Konzeptfahrzeug zur Verfügung zu stellen.