Logo

Die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. ist eine unabhängige, nichtkommerzielle Interessensvertretung der Oldtimerszene. Sie setzt sich für den Erhalt des historischen mobilen Erbes und der Möglichkeit zur Teilnahme von Oldtimern am Straßenverkehr ohne staatliche Restriktionen ein.

... denn mobiles Kulturgut braucht eine Zukunft!

Saisonauftankt für die Initiative Kulturgut Mobilität auf der Mototechnika in Augsburg am 13./01.01.18

Den Saisonauftakt im neuen Jahr markiert seit Jahren die Mototechnika in Augsburg für die Initiative Kulturgut Mobilität (IKM). Die rührige Mannschaft um das Organisatorenpaar Margit Roemer und Ralf Langmeier haben in diesem Jahr den größten Stand seit die IKM sich auf Messen präsentiert, mit einigen Schmankerln bestückt. Vom Lieferwagen über die Limousine, ob sportlich oder bieder, zum Motorrad waren fast alle Fahrzeuggattungen vertreten. Die Mühen bei der Zusammenstellung wurden durch zahlreiche Besucher quittiert. Dafür ein audrücklicher Dank an das Organisatorenteam, das mit viel Enthusiasmus und Herzblut bei der Sache war.

Jahresrückblick: 2017: Spitzenjahr für das Mercedes-Benz Museum

Genau 876.109 Besucher kamen im vergangenen Jahr in das Mercedes-Benz Museum, so viele wie nie zuvor und 6,87 Prozent mehr als 2016. Erneut gestiegen ist der Anteil der internationalen Gäste auf jetzt 60 Prozent. Die Sonderausstellungen „EY ALTER – Du kannst Dich mal kennenlernen“ und „50 Jahre AMG“ trugen zu diesem Erfolg ebenso bei wie die Premiere des Mercedes-Benz Konzertsommers.

Rétromobile Paris: Bis auf Ausnahmen war es schon immer etwas teurer

Die Rétromobile Paris vom 7. bis zum 11. Februar zählt zu den wichtigsten Oldtimer-Veranstaltungen auf europäischem Boden. 550 Aussteller präsentieren in den großen Hallen eins, zwei und drei des Pariser Messegeländes Porte de Versailles alles, was den Puls begeisterter Oldtimer-Fans höher schlagen lässt – vom kleinen Modell über seltene Ersatzteile bis zur automobilen Rarität im Wert von mehreren Millionen Euro. Versteigerungen besonders edlen Blechs – wie zum Beispiel bei Artcurial, Bonhams oder Sotheby's – bringen alljährlich ausgesuchte Karossen für sechs- und siebenstellige Beträge unter das gut betuchte Volk.>

Unter dem Hammer: Tucker 48

Tucker. Das Automobilunternehmen mit diesem Namen spielte gegen Ende der 1940er Jahre nur eine winzige Rolle und dürfte inzwischen wenigen Oldtimer-Enthusiasten etwas sagen. Insgesamt schaffte es die Tucker Corporation aus Chicago in den USA innerhalb ihrer kurzen Existenz, ein einziges Modell auf die Räder zu stellen und davon gerade einmal 51 Exemplare zu produzieren. 47 haben bis heute überlebt. Eines davon soll Mitte Januar versteigert werden. Experten gehen davon aus, dass es wesentlich mehr als eine Million Euro kosten wird.

Umweltzone in Brüssel gilt für Ausländer erst ab Sommer

Belgiens Hauptstadt führt zum 1. Januar eine Umweltzone für die gesamte Metropolregion mit ihren 19 Gemeinden ein. Ältere Fahrzeuge werden vom Verkehr ausgeschlossen. Um in die Zone einfahren zu dürfen, müssen sich alle Fahrzeuge in einer Datenbank registrieren lassen. Anders als zunächst angekündigt, gilt diese Regelung für Ausländer erst ab dem Sommer 2018. (ampnet/Sm)

Bei Oldtimern ist der Selbstzünder wenig beliebt

Zum 01. Januar 2017 waren 53.445 Oldtimer mit Dieselmotor zugelassen. Wie eine vom Verband der Automobilindustrie (VDA) beauftragte Auswertung des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zeigt, beträgt der Anteil der Diesel-Fahrzeuge an allen PKW älter als 30 Jahre lediglich 8,8 Prozent. Im Jahr davor waren es 43.371 PKW mit Selbstzünder-Motoren.

Alfa Romeo Weltmeisterauto von 1950 in Ehrenhalle der Formel 1 aufgenommen

Wenn Alfa Romeo in der Saison 2018 zusammen mit dem Schweizer Team Sauber in die Formel-1-Weltmeisterschaft zurückkehrt, knüpft die italienische Marke an eine große Tradition in der höchsten Klasse des internationalen Motorsports an. Ein Teil davon ist in der offiziellen „Hall of Fame" des Motorsportweltverbandes FIA zu sehen, die jetzt in Paris eröffnet wurde (Place de la Concorde). Zu den Ausstellungsstücken gehört der Alfa Romeo Tipo 158, mit dem Nino Farina 1950 die erste jemals ausgerichtete Formel-1-Weltmeisterschaft gewann. Der unter dem Spitznamen „Alfetta" berühmt gewordene Renner ist eine Leihgabe des Alfa Romeo Werksmuseums „La macchina del tempo" (auf Deutsch Zeitmaschine) in Arese. In dem ehemaligen Produktionswerk in der Nähe von Mailand macht FCA Heritage, die für die Historie der Marken von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) zuständige Abteilung, legendäre Serienfahrzeuge, Rennautos und Prototypen der Öffentlichkeit zugänglich. (www.museoalfaromeo.com).

Japanische Oldtimer parken am Koi-Teich

Mit „Nippon Classics“ folgt die nächste große Sonderschau, auf der Oldtimer-Schätze zu sehen sind. Japanische Autos der ersten Generation stehen in der Szene hoch im Kurs, deshalb rückt auch die Oldtimermesse Motorworld Classics Bodensee vom 25. bis 27. Mai 2018 in Friedrichshafen die selten gewordenen Klassiker aus dem Land der aufgehenden Sonne stilgerecht in den Fokus. Die Sonderschau „Nippon Classics“ setzt damit folgerichtig eine Erfolgsschleife fort, die auf „Vive la France“ mit französischen Oldtimern sowie den italienischen Klassikern und „Bella Italia“ folgt. In den vergangenen Jahren wurden die automobilen Designikonen aus Frankreich und Italien gewürdigt.

Drei H-Roadster mit VW-Technik ans AutoMuseum Volkswagen übergeben

Jannie Hübers entwickelte und baute bis Anfang der 1980er Jahre eine kleine Serie sportlicher Roadster. Sie setzte dabei auf die bewährte und zuverlässige Technik luftgekühlter Volkswagen-Modelle. Neun Wagen entstanden, ein Comeback feierte Hübers 2003 mit einer neuen Konstruktion, dem H3. Zwei dieser sogenannten H2- Wagen und den H3 übergab Jannie Hübers nun persönlich an das AutoMuseum Volkswagen.