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Die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. ist eine unabhängige, nichtkommerzielle Interessensvertretung der Oldtimerszene. Sie setzt sich für den Erhalt des historischen mobilen Erbes und der Möglichkeit zur Teilnahme von Oldtimern am Straßenverkehr ohne staatliche Restriktionen ein.

... denn mobiles Kulturgut braucht eine Zukunft!

Ratgeber: Oldtimer-Betrügern ein Schnippchen schlagen

Zum Auftakt der Oldtimer-Saison auf der Bremen Classic Motorshow (5.-7. Februar 2016) warnt der dort mit einem Stand vertretene Auto Club Europa (ACE) vor verschiedenen Betrugsmaschen beim Autokauf. Demnach haben es Betrüger insbesondere auch auf Schnäppchenjäger unter den Young- und Oldtimer-Interessenten abgesehen. „Die Preise sind in den vergangenen Jahren geradezu explodiert, Spekulanten und Laien hoffen auf den schnellen Gewinn. Das lockt auch immer mehr Betrüger an. Die sind mittlerweile so professionell und fälschen die Papiere so gut, dass selbst Profis den Betrug kaum wittern“, sagt ACE-Rechtsexperte Hannes Krämer. Allen Kaufinteressenten rät der Club deshalb grundsätzlich zu einer Besichtigung vor Ort. Besondere Vorsicht gilt bei Anzahlungen über Bargeldtransfers und Transporten mit unbekannten Speditionen im Ausland.

World Motoring Heritage Year 2016 - Internationales Jahr des mobilen Kulturgutes

Die FIVA, der Weltverband der Oldtimerclubs und -verbände, hat 2016 zum World Motoring Heritage Year (WMHY) ausgerufen. Damit soll einerseits die Geschichte des Kraftfahrwesens gewürdigt und andererseits der Neuaufbruch der weltweiten Oldtimerbewegung gefeiert werden. Zudem steht dieses Jahr ganz im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der FIVA, der Fédération Internationale des Véhicules Anciens.

Erfolgreicher E-Klasse Vorgänger feiert im Januar 1976 Weltpremiere: Dreifach gut: 40 Jahre Mercedes-Benz Baureihe 123

Die Mercedes-Benz Baureihe 123 überzeugt bei ihrer Vorstellung im Januar 1976 mit Eleganz und einer Vielzahl an technischen Innovationen. Zunächst ist die Limousine erhältlich. Ein Jahr später ergänzen das Coupé und das erstmals angebotene T-Modell die Karosserievielfalt. In zehn Jahren entstehen fast 2,7 Millionen Fahrzeuge, darunter auch Limousinen mit langem Radstand und Fahrgestelle für Sonderaufbauten. Die Baureihe 123 schreibt ein besonders erfolgreiches Kapitel in der Erfolgsgeschichte der E-Klasse, wie die obere Mittelklasse von Mercedes-Benz ab 1993 heißt. 2016 führt die neue E-Klasse diese Erfolgsgeschichte fort.

GTÜ testet Batterielader für Motorräder: Startklar durch die Winterpause

Wer nicht gerade zur Fraktion der Eisenharten gehört, die sogar bei Schnee und Eis mit dem Motorrad unterwegs sind, der gönnt seinem Bike nunmehr eine Pause bis zum Frühjahr. Schön wär’s, wenn die Maschine nach dem Winterschlaf zuverlässig wieder anspringt. Keine schlechte Idee ist es, den Motorrad-Akku dafür ans Ladegerät zu hängen und ihn so fit zu halten. Wer jetzt freilich im Keller nach dem alten linearen Lader kramt, um die Batterie dann möglicherweise zu Tode zu kochen, sollte sich vielleicht besser ein neues Gerät mit intelligenter Elektronik zulegen. Eines für alle: Motorrad und Auto. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat acht derartige Stromspender geprüft.

Autostadt zeigt Klassiker in Keilform

Die Keilform des Automobildesigns steht – gemäß des diesjährigen Messemottos – im Mittelpunkt des Auftritts der Autostadt in Wolfsburg bei der Bremen Classic Motorshow (5.–7.2.2016). Der automobile Themenpark von Volkswagen zeigt auf der Oldtimermesse in der Hansestadt (Halle 5, Stand 5 D 20) fünf Scirocco der erstenGeneration aus der Sammlung seines Museums „Zeithaus“. Auch das Leitfotomotiv der Messe, der Lamborghini Countach erster Serie, stammt aus dem Bestand der Kommunikationsplattform und Erlebniswelt des VW-Konzerns in Wolfsburg.

Rétromobile Paris 2016: Automobile Helden unter sich

Automobile und Wein haben einiges gemeinsam – wenigstens, wenn sie in die Jahre kommen und sich Mittelmaß und Hochwertiges trennen. Mit Sorgfalt gelagert und entsprechend gepflegt, entwickeln sich das einst profane Blech und der in jungen Jahren temperamentvolle Traubenmost zu gesuchten Raritäten, die von emotionalen Tieffliegern als lukrative Geldanlage empfohlen werden. Mag sein, dass sich die Rendite von klassischem Blech und edlem Tropfen sehen lassen kann – doch was ist der staubtrockene Buchgewinn schon gegen eine sportliche Ausfahrt oder den Genuss einer flüssigen Rarität in entsprechendem Rahmen. Für die Freunde des automobilen Altmetalls ist die Pariser Retromobile vom 3. bis 7. Februar 2016 ein Fixpunkt im Kalender. Die Klassiker-Messe an der Seine ist die Mutter aller vergleichbarer Oldtimer-Veranstaltungen und bietet dem Rendite interessierten Investor ebenso reizvolle Beutestücke wie dem begeisterten Flaneur, der vor allem sehen und genießen will. In diesem Jahr feiert die Messe ihren 40. Geburtstag – unter anderem mit einem Rückblick auf die automobile Landschaft im Jahr 1976.

Wer den Schaden hat - Absicherung für Unfallschäden bei Werkstattaufenthalt

„Die Lektüre der Presseberichte über den 300 SL, der sich bei einer Probefahrt der Werkstatt überschlagen hat, haben meinen Adrenalinspiegel ansteigen lassen: Mein Auto befindet sich derzeit zur Reparatur eines Motorschadens in der Werkstatt und der Meister meint, der Motor könne nur in eingebautem Zustand durch ausgedehnte Probefahrten getestet werden. Bin ich bei einem Unfall abgesichert?“ Lesen Sie weiter in unserer Rubrik Oldtimerrecht.

GTÜ testet Lackversiegelungen: Polymer bringt mehr

Raus aus der Waschanlage und rein in den unerwarteten Regen. Schon wieder klebt der Straßendreck am Autolack, weil das aufgewirbelte Spritzwasser nicht sauber abperlt. Konservierende Versiegelungen verbessern die hydrophoben Eigenschaften des Lacks. So finden Wassertropfen keinen rechten Halt auf der Karosserie und laufen mit dem gelösten Straßenschmutz schneller wieder ab. Der neueste Trend sind synthetische Lackversiegelungen auf Polymerbasis, die wirkungsvoller als klassische Autowachse auf dem Blech haften sollen, stärker aushärten und eine höhere Schichtdicke erreichen können. Das macht sie resistenter gegen Waschanlagenbürsten und Chemikalien in Waschzusätzen. So bleiben Glanz und Konservierungswirkung länger erhalten.

GTÜ testet Batterielader: Starker Start

Kurzstreckenfahrten und leistungsstarke Stromverbraucher wie Heckscheiben- und Sitzheizung bringen Autobatterien schnell an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Startprobleme sind die häufige Folge. Zumal an kalten Wintertagen, wenn bei strammen Minustemperaturen die Stromspeicher kaum noch die Hälfte ihrer normalen Batteriekapazität bereitstellen. Viele Pannen ließen sich freilich vermeiden, wenn der Auto-Akku mit einem modernen Ladegerät öfter mal vorsorglich aufgeladen würde. Das erhöht Startsicherheit und Lebensdauer der Batterie gleichermaßen. Geeignete Produkte gibt's schon für weniger als 100 Euro. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat acht moderne Batterielader getestet.