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Die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. ist eine unabhängige, nichtkommerzielle Interessensvertretung der Oldtimerszene. Sie setzt sich für den Erhalt des historischen mobilen Erbes und der Möglichkeit zur Teilnahme von Oldtimern am Straßenverkehr ohne staatliche Restriktionen ein.

... denn mobiles Kulturgut braucht eine Zukunft!

Begeisterung für Oldtimer ungebrochen – eindrucksvolles Zeugnis der historischen Entwicklung der Mobilität

In Deutschland waren am 1. Januar 2022 rund 648.000 Pkw mit H-Kennzeichen oder mit der Emissionsklasse 0098* angemeldet. Das ergab eine aktuelle Auswertung des Oldtimer-Bestandes in Deutschland durch den Verband der Automobilindustrie (VDA) und die BBE Automotive GmbH auf Grundlage von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Damit stieg der Bestand von Pkw mit H-Kennzeichen sowie Emissionsklasse 0098 im Vergleich zum 1. Januar 2021 um rund 10 Prozent von 548.476 auf 648.365 Einheiten.

50 Jahre BMW M: Zum Jubiläum präsentiert das BMW Museum Meilensteine und Erfolge in einzigartiger Ausstellung

BMW M – der stärkste Buchstabe der Welt – feiert seinen 50. Geburtstag, und das BMW Museum in München feiert mit: Anlässlich des Gründungstages der BMW Motorsport GmbH am 24. Mai 1972 ist die neue Ausstellung BMW M am 24. Mai 2022 eröffnet worden. Gewidmet ist sie der überaus erfolgreichen Marke BMW M, die aus der BMW Motorsport GmbH hervorgegangen ist.

50 Jahre Porsche 911 Carrera RS 2.7 – „Deutschlands schnellster Sportwagen“

„Entenbürzel“, „RS“ oder „2.7er“. Der Porsche 911 Carrera RS 2.7 besitzt heute viele Beinamen. Einzigartig ist dabei seine Bedeutung: Er war zu seiner Zeit der schnellste deutsche Serienwagen und ist das erste Serienmodell mit Bug- und Heckspoiler – Letzteres verlieh ihm den Beinamen „Entenbürzel“. Damit begründet Porsche 1972 einen Trend – den der Heckspoiler bei Serienfahrzeugen. Lesen Sie weiter in der Rubrik Historische Mobilität.

Neues Gewährleistungsrecht gilt auch für Oldtimer - Gesetzliche Neuregelungen gelten seit 01. Januar 2022

Im Gewährleistungsrecht haben sich, auch aufgrund europarechtlicher Vorgaben, einige wichtige Vorschriften geändert. Betroffen sind insbesondere Verkäufe von gewerblichen Händlern an private Kunden. Im Vordergrund steht zunächst eine neue Definition des Begriffs „Sachmangels“. Gleichberechtigt nebeneinander stehen objektive und subjektive Anforderungen an den Oldtimer: Ein Mangel liegt dann vor, wenn das Fahrzeug nicht den objektiven Anforderungen an ein Kraftfahrzeug und den subjektiven Anforderungen der Parteien, beispielsweise der Beschreibung etc. entspricht. Lesen Sie weiter in der Rubrik Oldtimerrecht.

Werden Sie Teil der größten Petition für E-Fuels

Die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. schließt sich der Forderung von eFuel Today an und unterstützt die von ihnen initiierte Petition. Schließlich berührt dieses Thema auch ganz stark den Weiterbertrieb und dadurch den Erhalt historischer Fahrzeuge. Die Petition zur Unterzeichnung finden Sie hier.

E-Fuels sind synthetisch erzeugte flüssige Kraft- und Brennstoffe auf Basis von grünem Wasserstoff und Kohlendioxid (CO2). Sie werden mit Hilfe von erneuerbarem Strom hergestellt. Das Kohlendioxid kann aus der Luft, aus Abfallstoffen biogener Herkunft oder aus Industrieprozessen genutzt werden. So wird bei ihrer Verbrennung kein zusätzliches CO2 frei, sondern nur das, was bei ihrer Herstellung verwendet wurde. E-Fuels sind deshalb klimaneutral. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sind E-Fuels enthalten, sie sollen nach derzeitigem Stand allerdings nur für Flugzeuge und Schiffe verwendet werden, unverständlicher Weise nicht für Pkw.

Wir fordern:

  • CO2-Sofortmaßnahmen im Verkehrssektor: Zulassung fossilfreier und flüssiger Kraftstoffe für alle Fahrzeuge im Straßenverkehr.
  • Diversifizierung der Energieversorgung: Förderung der Herstellung und des Imports von E-Fuels aus vielen verschiedenen Ländern der Welt.
  • Gleichstellung der Antriebe für die Anrechnung als klimaneutral.

Tempolimit ist ein ideologischer Popanz

  • Praxiserkenntnisse zeigen, dass Tempolimit ohne Effekt bleiben wird
  • Befürworter nutzen Scheinargumente und Fehlinformationen
  • Nur knapp zwei Prozent der Autofahrer schneller als Tempo 160 unterwegs