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"Energieberater" und CO²

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7 Jahre 6 Monate her #37966 von Ralf

Ronnie1958 schrieb: Es wäre möglich, überschüssige elektrische Energie aus dem Netz zu speichern, indem man mit ihr elektrisch beheizte Warmwasserspeicher betreibt, wodurch ein erheblicher Anteil fossil erzeugter Wärme ersetzt werden könnte.

Hallo Ronnie,
herzlichen Glückwunsch, Du hast gerade die Nachtspeicherheizung erfunden. ;-)
Grüße
Ralf

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7 Jahre 6 Monate her #37967 von oldierolli
@ Ronnie, 1. Thema E-Auto: wozu "1 Million" Ladestationen? Du raffinierst Dir doch auch nicht im Keller etc. Dein Benzin selbst! Also, wie in Israel (erstmal pleite), ein Netz von Strom-Tankstellen, wo Du EINEN vollen LEIH-Akku für ca 150 km abholst. Wenn weitere Strecken, bitte ZWEI Akkus. Das entspricht der früheren Reichweite der Ami-Autos mit Benzin, was ganz normal war. Die meisten haben eh nur um die 20l im Benzintank anstatt vollgetankt den Sprit spazieren zu fahren. 2. Thema dezentrale Durchlauf-Erhitzer: der Leitungsverlust ist deutlich geringer als bei zentraler Versorgung; den kann man sogar fast ganz ausschließen, wenn man ein wenig kaltes Wasser laufen lässt (gut für die Kanäle, wie man heute weiß), wenn es warm wird kurz zudrehen, und dann so gering aufdrehen, dass der Erhitzer nicht anspringt, und das in der Leitung vorhandene Warmwasser zweckgerecht verbrauchen. (Mache ich so). Effektiven Gruß. Rolf

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7 Jahre 6 Monate her #37969 von Johnny Burnette
sehr sehr interessant diese Ausführungen.

Aufgrund der aktuellen Diskussionen hoffe ich nur das der gute Herr Ramsauer als Dienstwagen hoffentlich ein Elektromobil fährt und nicht nur von der Bevölkerung erwartet solch Gefährte zu erwerben und zu nutzen!!! :angry:

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7 Jahre 6 Monate her - 7 Jahre 6 Monate her #37972 von Ralf

oldierolli schrieb: @ Ronnie, 1. Thema E-Auto: wozu "1 Million" Ladestationen?

Die Zahl dürfte für eine Million Elektroautos eher konservativ abgeschätzt sein. Auch wenn die Hersteller derzeit Reichweiten von 150 km in Aussicht stellen: In der Praxis ist es erheblich weniger. Alleine schon, weil das halbe Jahr lang die Elektroheizung den Akku leer saugt, weil die aktive Kühlung der Akkus (in der Regel über eine Klimaanlage, die man im Winter wenigstens als Wärmepumpe zur Vorwärnung der Luft benutzen kann) einiges an Strom verbraucht, weil bei kaltem Wetter die Akkus beim Parken aktiv beheizt werden müssen (alleine deswegen sollte der Wagen beim Parken an einer Ladestation angeschlossen werden).

oldierolli schrieb: Du raffinierst Dir doch auch nicht im Keller etc. Dein Benzin selbst! Also, wie in Israel (erstmal pleite), ein Netz von Strom-Tankstellen, wo Du EINEN vollen LEIH-Akku für ca 150 km abholst. Wenn weitere Strecken, bitte ZWEI Akkus.

Naja, den Strom macht man ja auch nicht zu Hause. Ich würd die Ladestationen dann eher mit einem System strategisch verteilter Reservekanister vergleichen ...
Das Tauschen der Akkus scheitert in der Praxis alleine daran, dass es keine Standard-Akkus geben kann, die man unter's Auto schnallt. Diese Idee stammt aus der Zeit, als man noch nicht auf Litium-Ionen-Akkus gesetzt hat (Nebenbei: Weiss jemand, wieso man sich ausgerechnet darauf versteift?). Da konnte man eigensichere Akkupacks herstellen - der Rest wäre eine Frage der Normung gewesen. Beim heutigen Stand der Technik müssen die Akkus entweder relativ klein sein und in der entnehmbaren Stromstärke stark begrenzt sein, dann sind sie eigensicher, aber zum Antrieb von Autos nahezu unbrauchbar oder sie müssen fest ins Auto integriert sein (u.U. sicherheitshalber möglichst aufgeteilt in mehrere kleinere Einheiten kreuz und quer durchs Autos verteilt), damit sie unter allen Umständen vom Auto mechanisch und thermisch geschützt sind. Oder man müsste den Akkupack in ein klobiges, gepanzertes Gehäuse stecken, in das man auch eine Klimaanlage einbaut - dann wäre er zwar eingensicher, aber so schwer und klobig, dass man ihn nicht sinnvoll benutzen kann.
In sofern ist es auch kein Wunder, dass sich Akkuwechselstationen nicht wirklich durchsetzen konnten...
Lustiger Weise scheinen auch weithin skurrile Vorstellungen über Größe und Gewicht von Akkupacks für Autos zu existieren. So ein Ding hat eine Größe zwischen 250 und 500 Liter und wiegt irgendwo zwischen 250 und 500 kg. Etwas unhandlich also.
Dazu kommt auch noch, dass inzwischen in Mode zu kommen scheint, das "Selbstladen" an der heimischen Drehstromsteckdose zu unterbinden. Der bisherige Spitzenreiter ist die neueste Création von Renault, der Zoe. Der kann nicht mehr an der Steckdose aufgeladen werden. Wo immer man ihn aufladen mächte, braucht man entweder eine öffentliche Ladesäule oder eine "private" Ladestation. Eine für die heimische Garage ist im Kaufpreis (exklusive Installation) enthalten. Für weitere häufig angesteuerte Fahrziele muss man bei Renault weitere Ladeboxen zu 1.100 EUR zzgl. Installation erwerben ...
Letzte Änderung: 7 Jahre 6 Monate her von Ralf. Begründung: 2 Worte und ein Leerzeichen vergessen.

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7 Jahre 5 Monate her #38094 von Aquil
Hier green.wiwo.de/elektroautos-neun-ideen-ge...ie-reichweitenangst/ gibt´s ein paar Ideen, wie man die Batterieprobleme zu lösen versucht.

Den Akkupack einfach auszutauschen, scheint mir trotzdem die zukunftsträchtigste Lösung zu sein. 1 Paket für den Kurzstrecken-Stadtflitzer, 2 für größere Fahrzeuge - das müsste doch zu machen sein, wenn man sich über die Normung einigt. Hier wäre mal die Politik gefragt (sinnvoller als manches, das aus der EU-Küche kommt). Schließlich gibt es Konzepte, dass der Aufwand nicht größer als bei einer Benzin-Tankstelle sein muss.

Aufladen “on-the-go” klingt gut, dürfte aber sehr hohe Investitionskosten erfordern. Die Idee "Benziner für längere Strecken" hat auch was.

Übrigens hatte ich kürzlich auf der Messe die Gelegenheit, den (oder das?) TWIKE probezufahren. Das kleine Hightech-Leichtgewicht macht wirklich Spaß, nur der Preis ist m.E. völlig indiskutabel. Es gibt doch schon "richtige" E-Autos für die Hälfte.
Gruß
Michael
Folgende Benutzer bedankten sich: VOLVO aG, oldierolli

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7 Jahre 5 Monate her #38103 von VOLVO aG
Am kommenden Montag habe ich das Vergnügen erstmalig mit einem E-Fahrzeug der Fahrbereitschaft des Regierungspräsidiums Baden-Württemberg fahren zu können; ich bin einmal gespannt. Die Beschleunigung sollte geradezu alles in den Schatten stellen, was ein Verbrennungsmotor zu bieten hat; man erinnere sich an die Physik, insbesondere den Gleichstrommotor. Leise sei es, so heißt es; nur dass hier gewisse Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer entstehen könnten: Das scheint zur Zeit nicht zur Diskussion zu stehen. Nun ist die Reichweite ein wenig eingeschränkt: Man spricht von etwa 120 km. Sei's drum: Die Wasserkraftwerke Norwegens und die abklingenden Kernreaktoren hierzulande werden die nötige Energie schon liefern.

Emissionsrechtehandel: CO2
Endlagerung, sozusagen Unendlichlagerung: Pu

Man darf gespannt sein...
~M~

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7 Jahre 5 Monate her #38104 von VOLVO aG

Aquil schrieb: ...Paket für den Kurzstrecken-Stadtflitzer, 2 für größere Fahrzeuge - das müsste doch zu machen sein, wenn man sich über die Normung einigt. Hier wäre mal die Politik gefragt (sinnvoller als manches, das aus der EU-Küche kommt). Schließlich gibt es Konzepte, dass der Aufwand nicht größer als bei einer Benzin-Tankstelle sein muss...

Michael

Tja die Normen: DIN, DIN EN, ISO... Zumindest hat man sich darauf geeinigt, dass die Ladegeräte für Handys, welch unglücklicher Begriff, sozusagen dieselbe Schnittstelle - herstellerunabhänig - haben müssen.

Michael

PS: Telefonino klingt das weitaus freundlicher; Telefönchen...

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7 Jahre 5 Monate her #38111 von oldierolli
Hallo, Schxxx auf "Normen" von Herstellern! Wie im allgemeinen Elektronikbereich wird es hier MITTELständische Unternehmen geben, die ADAPTER auf den Markt bringen und so bewusste Hürden umgehen lassen. Genau wie es Nachfüllsysteme für Druckerpatronen gibt etc. Mit 15 habe ich auch schon Adapter für den Netzbetrieb von Kofferradios gebastelt und später Batterie-Tonbandgeräte über tragbare Motorradbatterie versorgt. Monopolfeindlichen Gruß. Rolf

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