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Oldtimerversicherungen

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7 Jahre 6 Monate her #37912 von VOLVO aG

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7 Jahre 6 Monate her #37914 von Ralf
Ralf antwortete auf Oldtimerversicherungen
Hallo Michael,
OCC ist bei individuellen Vereinbarungen sehr flexibel. Wenn man auch ohne Alltagsauto in der Lage ist, OCC davon zu überzeugen, dass der Oldtimer nicht für alltägliche Fahrten benutzt wird, geht da was. Umso älter der Wagen ist, umso geringer die vereinbarte jährliche Laufleistung ist, umso offensichtlicher ist, dass man für seinen Alltag kein Auto braucht, desto leichter ist es.
Grüße
Ralf
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7 Jahre 6 Monate her #37938 von Aquil
Aquil antwortete auf Oldtimerversicherungen
Leider zeigte sich OCC auch nicht kulanter. Es scheint weniger auf die jährliche Kilometerleistung anzukommen, sondern die gelegentliche Nutzung als Alltagsfahrzeug ist den Versicherern schon ein Dorn im Auge. Ich habe auch danach gefragt, wie es denn bei Car Sharing-Nutzern gehandhabt wird - diese sollten dann Rechnungen über die regelmäßige Nutzung vorgelegen können.
Versicherungstechnisch scheint es keinen Unterschied zwischen Oldtimern mit H-Kennzeichen oder roter Nummer zu geben. Bei letzteren heißt es ja zur eingeschränkten Nutzung: "nur Oldtimer-Veranstaltungen, Probe-, Prüfungs-, Überführungs-, Reparatur- und Wartungsfahrten".
So - musste ich nach der telefonischen Beratung feststellen - hätten die Versicherer auch gerne die Nutzung aller Oldtimer gesehen. Mal eben mit dem Oldie zum Einkaufen fahren: Fehlanzeige. Wer auf dem Supermarkt-Parkplatz angerempelt wird, käme demnach in Erklärungsnöte. Wo ist da noch ein Unterschied zum roten Kennzeichen? Insofern auch ein Thema für die IKM.

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7 Jahre 6 Monate her #37939 von oldierolli
Hallo, habt Ihr denn keine Rabatte? Ich PFEIFE auf Oldtimerversicherung, da ich z.B. (Beitragssatz 30%) für Lloyd Arabella 45€, für W108 unter 60€, für Opel Rekord 1955 gut 50€ pro JAHR im NORMALtarif bei der HUK Coburg zahlen müsste, für Haftpflicht. Kasko wird auch günstig angeboten. Und wenn der Beitragssatz 60% wäre, würden sich o.g. Beträge trotz Verdopplung noch unter angeblich günstigem Oldietarif belaufen. Zudem kann man jedem die angebliche "Subvention" um die Ohren hauen, da der MARKT (s.o.) eben noch günstiger ist. Ich denke, dass das wegen des fehlenden "Flügeltürer-Risikos" so ist. Benutzt mal die Online-Rechner. Marktorientierten Rruß. Rolf

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7 Jahre 6 Monate her - 7 Jahre 6 Monate her #37940 von Ralf
Ralf antwortete auf Oldtimerversicherungen

Aquil schrieb: Leider zeigte sich OCC auch nicht kulanter. Es scheint weniger auf die jährliche Kilometerleistung anzukommen, sondern die gelegentliche Nutzung als Alltagsfahrzeug ist den Versicherern schon ein Dorn im Auge. (...)
Versicherungstechnisch scheint es keinen Unterschied zwischen Oldtimern mit H-Kennzeichen oder roter Nummer zu geben. Bei letzteren heißt es ja zur eingeschränkten Nutzung: "nur Oldtimer-Veranstaltungen, Probe-, Prüfungs-, Überführungs-, Reparatur- und Wartungsfahrten".
(...)Mal eben mit dem Oldie zum Einkaufen fahren: Fehlanzeige. Wer auf dem Supermarkt-Parkplatz angerempelt wird, käme demnach in Erklärungsnöte. Wo ist da noch ein Unterschied zum roten Kennzeichen? Insofern auch ein Thema für die IKM.


Ein Thema für die IKM ist das sicherlich nicht - schließlich ist niemand gezwungen, eine Oldtimerversicherung abzuschließen. Wie Oldierolli schon schreibt: Wenn man noch einen SF "herumliegen" hat, ist die Prämie einer "normalen" Haftpflichtversicherung absolut konkurrenzfähig.
Die Oldtimerversicherung ist ein ganz einfaches Geschäft auf Gegenseitigkeit:
Überschaubare Prämien ohne Inanspruchnahme eines Schadenfreiheitsrabattes und eine Kasko-Versicherung, die bereit ist, den Zeitwert oder gar Wiederherstellungswert des Wagens zu ersetzen gegen den Verzicht auf alltägliche Nutzung. Übrigens darf man mit H-Kennzeichen und Oldtimerversicherung ganz erheblich viel mehr als mit der roten 07er: Nach Feierabend zu Freunden fahren (die meisten Versicherer haben auch nichts dagegen, wenn man den Wagen deshalb morgens bereits zur Arbeit mitnimmt oder unterwegs noch ein Mitbringsel kauft), einen Wochenendausflug machen, mit dem Oldtimer in Urlaub fahren oder einfach nur so herumfahen - alles kein Problem. Nur alltägliche Fahrten mit ihrem hohen Beschädigungs- und Unfallrisiko (z.B. Fahrt zur Arbeit im dichten Berufsverkehr, Kinder zur Schule bringen, einkaufen fahren) mögen die Oldieversicherer absolut nicht, da das Unfallrisiko dabei erheblich höher ist als bei Lustfahrten ausserhalb der Stoßzeiten und sich die Oldie-Tarife nicht rechnen,wenn der Wagen kein weit unterdurchschnittliches Unfallrisiko hat.
Grüße
Ralf
Letzte Änderung: 7 Jahre 6 Monate her von Ralf.
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