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THEMA: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage

Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22522

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Da hätte ich noch ein paar Ausgänge für Dich auf Lager:

- Dioden zur Anzeige/Einstellung zzp

- Abschaltung Zündspulen, wenn länger als 30s kein Zündimpuls (die Wiederauferweckung erfolgt mit
einem Zündimpuls. Verhindert das Überhitzen der Spulen im Stand bei eingeschalteter Zündung.)

Und für alles, als dem allerprimitivsten Zweitaktern ist eine dynamische Anpassung des Zündzeitpunktes unumgänglich, sowohl Fliehkraft als auch Unterdruck.


@Goggo: halt bitte endlich die Klappe, Spezial-Goggo-Zündanlagen gibt es wie Sand am Meer!!
Keine Super-Sprzial-Goggo-Lösung ist hier gefragt, sondern was Allgemeingültiges.

Gruss
Wolfgang
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22523

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Mavsky schrieb:
Guckt so aus:



Wirkt echt wie aus den 60ern - sogar mit 60er Jahre "CE"! :lol: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22524

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Hi Alex, wie klein die Welt ist. bei mir ist nämlich auch ein ATMEL Chip drin. Erzähl mal, was hast Du damit genau gemaucht?
Für die Zündung reicht der kleinste der AMEGA Familie. Details hatte ich noch nicht geschrieben, weil ich dachte damit könnten die meisten nix anfangen.

Also gestartet hatte ich zuerst mit mit einem www.display3000.com board (weil ich das sowieso rumfliegen hatte und weil ein tageslichttaugliches Display ganz gut zum basteln im freien ist). Da war zwar der große amega2561 drin, aber das ist ja egal.
In der Zwischenzeit nutze ich ein kleines Board, noch halb auf Rasterplatine und ohne Display, aber dafür mit USB-Schnittstelle und vollen Zugriff vom PC aus (Ich hatte vor einiger Zeit für ein ganz anderes Projekt ein spezielles Software Interface geschrieben, womit man vom PC aus, über eine grafische Oberfläche den uneingeschränkten Echtzeitzugriff auf alle Variablen, Ports, usw. eines Bascom-Programms im Controller hat. Damit kann man dann fast alles ganz einfach visuell anpassen.

Neben dem Prozessor ist eine, bzw. mehrere, Endstufe(n) zum Schalten der Zündspule(n) vorhanden. Das ist eigentlich übliche Technik, nur habe ich Bausteine gewählt, die (besonders wichtig im 6Volt Betrieb) möglichst wenig Schaltverlust aufweisen.

Das ganze ist in üblicher Weise gegen Störspannungen aus dem Umfeld geschützt, was relativ einfach ist, da sowieso automatisch die KFZ Spannung (egal ob 6 oder 12 Volt) auf die niedrige Prozessorspannung geregelt wird.

Als Sensor benutzte ich zuerst eine Encoderscheibe mit Gabellichtschranken aus einem alten HP Tintenstrahldrucker (HP840, den gibt es bei ebucht jeden Tag für 1,-Euro). Jetzt habe ich aber eine eigene Scheibe angefertigt.l

Da ich, wie gesagt, bei diesem projekt eigentlich keine Lust auf ein kommerzielles Produkt habe, könnte ich mir vorstellen das Ganze open source zu machen und alle Anleitungen und Schaltpläne online zu stellen. Vielleicht kommen auf diese Weise von anderen noch ein paar Ergänzungen hinzu. Platinen, Gehäuse oder speziele Teile könnte man später bei Interesse günstig gegen Selbstkosten besorgen. Nur ganz so schnell wird es nicht klappen, schließlich muß ich mit irgend etwas (anderem) Geld verdienen und dadurch ist meine Zeit eingeschränkt.

Rainer
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22526

  • alex0469
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Ich hab den 80C51 kompatiblen genommen weil ich den halt noch aus Zeiten kenne in denen es den noch von Siemens ( nicht Infinion ) gab. Ich habe damit ein wenig gebastelt Eingangsparameter Gaspedalstellung / Unterdruck / Lambdasonde / Motordrehzahl / Kühlwassertemperatur / Umgebungstemperatur --- Einflußmöglichkeiten auf die Gemischbildung Überdruck auf die Schwimmerkammer als Chokeersatz / Fremluftzuführung über ein Ventil --- Verschiedene Parameter in der Software von besonders Sparsam bis Leistungsorientiert um einfach mal zu sehen was so geht ---- ist halt eine Spielerei um für mich ein wenig dazuzulernen.
Aber die Idee speziell KFZ Elektronik ( auch einfachere Dinge an denen Viele of verzweifeln ) auf einer Plattform der Comutity zur Verfügung zu stellen ist gar nicht schlecht.

Gruß Alex
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22537

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@RaiOrz ,
du schreibst
Neben dem Prozessor ist eine, bzw. mehrere, Endstufe(n) zum Schalten der Zündspule(n) vorhanden. Das ist eigentlich übliche Technik, nur habe ich Bausteine gewählt, die (besonders wichtig im 6Volt Betrieb) möglichst wenig Schaltverlust aufweisen.


Vergiss mal die Winz-Zweitaktspulen und nimm mal was richiges, z.B. eine blaue Bosch.

und dann wirst Du feststellen, dass bei den Stömen und Leistung des Magnetfeldes die Rückspannung beim Abschalten (Zündung) etliche kV betragen kann, was die meisten derartigen "Endstufen" überfordert. Und eine "Entlastung" mittels paralleler Zenerdioden bringt meist auch nur kaputte Dioden.

Das war der Knackpunkt, wo ich mit meiner KTZ Marke Eigenbau, bei 12 Volt perfekt funktionierend, bei der 6V-Version gescheitert bin - die gespeicherte Feldleistung ist bei 6/12 Volt die gleiche und das führt bei 6V zu deutlich höheren Rückspannungen.


Gruss
Wolfgang
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22540

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Warum sollte ich andere Zündspulen verwenden? Wegen mehr Leistung? Hmm, wenn Du mir solche für 6Volt und kleines Geld zeigst, wäre es eine Option.
...Das war der Knackpunkt, wo ich mit meiner KTZ Marke Eigenbau, bei 12 Volt perfekt funktionierend, bei der 6V-Version gescheitert bin - die gespeicherte Feldleistung ist bei 6/12 Volt die gleiche und das führt bei 6V zu deutlich höheren Rückspannungen.
Womit hast Du denn geschaltet? Transistor, FET oder Triac? Die meisten Schaltungen, die man heute findet stammen noch aus den 70ern, also aus der HalbleiterSteinzeit. Damals waren Transistoren noch sehr langsam, vertrugen nur ein paar Volt, hatten einen enormen Innenwiderstand und brauchten deshalb riesige Kühlkörper. Heute gibt es neue, winzige Bausteine mit denen man enorme Leistung und sehr viel höhere Spannungen sogar ohne jede Kühlung schalten kann.


Rainer
PS: Die Abschaltung der Zündspule(n) nach ein paar Sekunden Motorstillstand ist schon programmiert.
Und ein weitere Ausgang werde ich demnächst dazu benutzen mit einem Relais das gesamte KFZ-Boardnetz nach einer einstellbaren Zeit automatisch zu trennen. Der Grund hierfür: Bei Oldtimern ohne Zündschlüssel passierte es mir bereits mehrfach das ich beim Abstellen vergaß den Strom abzuschalten, mit der Folge das nach kurzer Zeit die Batterie leer (und nach längerer Zeit sogar kaput) war.
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22546

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@RaiOrz ,
du schreibst
Warum sollte ich andere Zündspulen verwenden? Wegen mehr Leistung? Hmm, wenn Du mir solche für 6Volt und kleines Geld zeigst, wäre es eine Option.

Nun, die Zweitakt-Spulen von DKW, Goggo, Wartburg usw. haben sehr geringe Zündspannungen, der Zündfunke hat wenig Leistung. das ist bei der milden "Zweitakt-Verdichtung" auch nicht nötig.

Die 4-Takter der damaligen Zeit hatten 6V-Spulen mit 12-15kV Zündspannung, alle in dekoratives Schwarz gehüllt, und vertrugen im besten Fall so 4000-4500/min an Drehzahl, dann sackte die Zündspannung gnadenlos ab.

Das war für die "Rennerlis" natürlich unbrauchbar, deswegen gab es "Hochleistungs-Spulen", die von Bosch waren blau, die anderer firmen rot eingefärbt. Die Spulen produzieren 25-28kV Zündspannung (bei über 6A Stromaufnahme bei 6V) und sind bei 4-Zylinder-Viertaktern bis ca. 8000/min verwendbar, da ist dan die resultierende Zündspannung bis auf 12kV abgesackt - die Zeit reicht nicht mehr, die Spule voll zu laden.

Es wundert mich echt, daß Du sowas nicht kennst. Ich kann Dir eine leihen, wenn Du das mal ausprobieren willst, aber das ist dann meine Letzte ....

Mit der Transistor-Zündung konnte man sich dann auch von den 50Grad Schliesswinkel entfernen und längere Ladezeiten zulassen, was sich dann positiv auf die Zündspannung bei hohen Drehzahlen auswirkte.

Richtig, ich bin seit 10 Jahren aus der Hardware draussen. Ich habe damals das beste verwendet, was an "Zündtransistor" zu haben war, TIPL 763A. Wahrscheinlich fängst Du jetzt an zu lachen ....

Gruss
Wolfgang
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22547

  • alex0469
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Bei meinen englischen Kisten sind auch 6V Zündspulen eingebaut ( trotz 12V Elektrik ) die Zündspule wird im Normalbetrieb mit einem Vorwiederstand versorgt und nur wenn der Anlasser dreht auf 12V gesetzt. Kann man so ein Teil nicht auch verwenden die entsprechenden Lucas Gold oder so etwas wie die Flamethrower www.vintageperformance.com/retrorockets/coil11.htm oder gleich die entsprechende Flamethrower HV
www.vintageperformance.com/retrorockets/flame-thrower_hv.htm Bei den Momentanen $ Kursen ist das Zeug ja nicht mehr so teuer Carl Dudash versendet aus einem Zwischenlager in der EU Zollfrei

Gruß Alex
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22548

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Wolfgang, nein ich lache nicht..., solange DU mir versprichst auch nicht zu lachen weil ich die RacingZündspulen noch nicht kannte...

Ich bin das Problem nunmal von einer anderen Seite aus angegangen: Racing oder (Speed)Tuning hatten mich nicht interessiert.

Deshalb ging ich von der Überlegung aus, das die normalen, werksseitig verbauten Zündspulen ausreichen.
Zumal dann wenn es mir gelingt tatsächlich den Spannungsabfall beim betätigen des Anlassers zu kompensieren.
Die von Alex erwähnte Technik 6Volt Zündspulen mit Vorwiederstand an 12Volt zu betreiben brachte mich gerade auf die Idee intern, über einen Spannungswandlerbaustein, die Spannung immer zuerst auf stabile 12V (oder sogar noch mehr ?) hochzujagen. Egal ob das Bordnetz 6 oder 12Volt hat, die Regelung müsste dann auch beim anlassen immer 12 Volt liefern (mal sehen ob ich billige Bausteine mit genügend Leistung finde). Das wäre dann eine optimale Augangssituation, auch für Racing-Zündspulen, oder?

Rainer
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Aw: Nachrüstprojekt: intelligente elektr. Zündanlage 10 Jahre 10 Monate her #22552

  • Thomas404
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RaiOrz schrieb:
1.) Beim Betätigen des Anlassers sinkt die Batteriespannung bekanntlich sehr stark ab. An verschiedensten Fahrzeugen habe ich beobachtet, dass bei einer schwächeren Batterie zwar noch der Anlasser drehte, aber die Spannung nicht mehr ausreichte, um einen Zündfunken zu erzeugen. Dies konnte ich sowohl bei mechanischer als auch bei elektronischer Zündung beobachten.
Hallo Rainer,

alex0469 hat für obiges Problem aus Deinem Eröffnungsbeitrag heute eine Lösung angedeutet, die schon seit Jahrzehnten unter der Bezeichnung Startanhebung bekannt ist.

Die Überbrückung des Vorwiderstands beim Starten geschieht z.B. durch ein Relais, das durch die Klemme 50 im Zündschloss oder am Anlasser angesteuert wird.

Mir persönlich missfällt allerdings, dass man, während der Motor läuft, ständig elektrische Energie in dem Vorwiderstand verheizt. Wenn ich selbst eine Startanhebung zu bauen hätte, schiene mir eine Lösung, bei der man für den Fahrbetrieb eine 12-Volt-Zündspule ohne Vorwiderstand benutzt und zum Starten auf eine separate 6-Volt-Spule umschaltet, eleganter. Nur mal so als Idee ...

Viele Grüße
Thomas
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