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THEMA: Oldieimport aus England

Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19806

  • pobeda
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Einern schoenen Guten Tag!

Wenn ich mal richtig gross bin will ich mein altes Geraffel verkaufen und mir einen richtigen Oldtimer zulegen.
Deshalb schiele ich immer wieder gerne hinueber nach GB.
In prewarcars und www.classiccarsforsale.co.uk gibt es immer wieder nette Angebote.
Nun meine Fragen:

A: Mit welcher "Brille" sind englische Verkaufstexte zu lesen?
- Wie deutsche: Ca. eine Zustandsnote schoengefaerbt.
oder eher wie
- Wie amerikanische: Kaum der Realitaet entsprechend = aeusserste Vorsicht!

B: Welche Kosten (Faehre, Zoll, ...) kommen auf mich zu, wenn ich das Fahrzeug auf eigene
Achse nach D. bringen will.

C: Welche Zulassungsart ist da am sinnvollsten? Deutsche Kurzzeit, oder Uberfuehrungskenn-
zeichen. Englische Kurzeitkennzeichen...?

Keine Sorge, ich will kein Fahrzeug blind uebers Internet kaufen.
Meine Idee war nur, mich per Flieger nach GB zu begeben, mit dem Mietwagen das Land erkunden und Oldiehaendler aufzusuchen, und mit dem "Schnaeppchen" dann auf eigen Achse ueber mehrere Tage den Rueckweg antreten. (So die Theorie)

Ueber Eure Erfahrungsberichte und Antworten freue ich mich, danke.

Gruesse, Edwin
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19810

  • alex0469
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Zu A:
Die englischen Beschreibungen sind mit deutschen nicht zu verleichen überwiegend Rostfrei heißt nur das noch mehr als 50% des Blechs vorhahnden ist

Zu B/C:Zoll gibt es nicht auf eigener Achse muß man mit ca 500 Euro + X ( je nach Entfernung zu Dover ) rechnen + eine Grenzübertrittsversicherung des ADAC ( Wenn das Auto TAX und MOT hat ) oder eines 5 Tage Kennzeichen -- Beide Wege gehen hab beides schon gemacht aber beides ist so halb legal.


Gruß Alex

PS kauf nie was ohne Besichtigung außer der Preis ist so niedrig dass du das Geld in D auch für die Teile wiederbekommst
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19814

Hallo Edwin,

bei den Beschreibungen aus England ist höchste Vorsicht geboten.

Wenn Du in England bist, fahr mal auf ein paar Treffen vorbei. Meist finden die auf schönen Wiesen statt und man kann mal ohne großen Aufwand kurz unters Auto schauen. Ich habe da schon Wracks bestaunen dürfen, die dürften eigentlich garnicht mehr auf die Straße zurück. Es gibt aber auch reichlich Ausnahmen.

Besonders beliebt sind Lackierungen, wo die Chromleisten, Scheinwerfer etc. zweckmäßigerweise erst garnicht ausgebaut werden.

Bei Vorkriegswagen ist der Fusch meist nicht so groß, aber für gute Qualität wird auch meist ein entsprechender Preis verlangt.

Wenn Du (vielleicht) ein Schnäppchen machen willst, gehe in England zu einer Oldtimerauktion. Dort ist das durchaus noch möglich, wenn auch mit hohem Risiko.

Also am besten selbst selbst vor Ort einen Eindruck verschaffen. Aber nicht enttäuscht sein, wenn man mit leerem Hänger bzw. der Flieger zurück kommt.

Gruß
Joe (Yosemite)
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19819

  • alex0469
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Was ich vergessen habe englische Kurzzeitkennzeichen gibt es nicht da ein Auto sein Kennzeichen ein Leben lang behält. Es gibt rote Händlerkennzeichen aber diese nicht für Privatpersonen.

Gruß Alex
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19820

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Ich denke das meiste ist gesagt. Wenn Du Dich für eine bestimmte Marke interessierst, würde ich dem entsprechenden Club dort beitreten und den Wagen in den Clubzeitschriftsanzeigen suchen. Da wird meistens recht seriös und von privat inseriert, man kennt sich auch gegenseitig durch die Clubtreffen. In England sind noch mehr Leute als hier in Oldtimer-Clubs engagiert und man trifft sich auch regelmäßig zu Club-Ausfahrten/Weekends etc. Ich lebe zeitweise in England und hab auch schon einen Oldtimer dort gekauft und würde es gerade im Moment wieder tun, da die Preise vergleichsweise günstig sind (Brit. Pfund gegenüber Euro abgestürzt), zumindest bei der Marke die mich interessiert. Aber, ich würde immer den Aufwand in Kauf nehmen und mit einem Anhänger den Wagen rüberholen. Es ist einfach erheblich stressfreier und alles in allem kostet es nicht die Welt Zugfahrzeug und Anhänger zu leihen. Vielleicht kennt man auch jemanden der so etwas hat und mal zum Freundschaftspreis ausleiht. Denn die Autos die angeboten werden, sind nicht unbedingt langstreckenerprobt, auch wenn sie zugelassen sind.
Gruß
Josef
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19821

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Danke erstmal an Euch.

Mein Interesse gilt eher Vorkriegsfahrzeugen fuer kleinen Geldbeutel.
Austin 7 und 10. Morris 8 und andere kleine Limousinen.

Eueren Angabe nach ist dann der englischen MOT nicht mit der deutschen TUEV-Pruefung zu vergleichen.

Die Listen in der "Motor Klassik" ueber englische Auktionserloese haben mich damals immer hellhoerig gemacht. Englische Klassiker sind da immer sehr preiswert unter den Hammer gekommen. (Oder die Zustandsnoten waren schoengefaerbt).
Jedoch oftmals bei der gleichen Auktion diverse VW Kaefer oder Karmann meines Erachtens viel zu teuer gesteigert.

Oder habt Ihr noch irgendwelche Quellen zu schoenen VK Fahrzeugen wie oben beschrieben?
Fiat Balilla, Peugeot -01 bzw. -02, Renault -quatre, Simca 5...1100 nur her damit :)
Angeblich will diese Fahrzeuge niemand und die Besitzer sterben weg.

Ich warte mal geduldig ab,

Edwin
Letzte Änderung: 11 Jahre 3 Monate her von pobeda.
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19823

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pobeda schrieb:
Danke erstmal an Euch.

Mein Interesse gilt eher Vorkriegsfahrzeugen fuer kleinen Geldbeutel.
Austin 7 und 10. Morris 8 und andere kleine Limousinen.

Edwin

Dann würde ich auf jeden Fall den Hänger nehmen an so einem Auto machst du mit den 700 - 1000 km Strecke evtl. mehr kaputt als den Betrag den du sparst wenn du keinen Hänger mietest.

Gruß Alex
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19824

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Hallo Edwin,
die englische MOT-Prüfung ist erheblich strenger als ihr Ruf hier. Aber, ein Vorkriegsfahrzeug wird nicht nach den Maßstäben für moderne Fahrzeuge geprüft. Gerade Austin 7/10, Morris 8 gibt es für wenig Geld in England, aber wie gesagt werde Mitglied z.B. im Morris-Register und suche Dir die Anzeigen da raus oder entsprechende Clubtreffen. Die kleinen Auktionen sind auch immer gut für solche Schnäppchen. Doch leider bekommt man hier in Deutschland ohne Kontakte nach England kaum etwas über solche Auktionen mit. Sogar in Beaulieu (Autojumble) wird meistens was in der Form angeboten. Es ist nur so, wenn man danach sucht, dann gerade nicht.
Aber mit einem Morris 8 auf eigener Achse die 700+ km nach Deutschland über Landstrassen, den auf den Autobahnen wird man platt gemacht, da sollte man schon eine knappe Woche einplanen.
Gruß
Josef
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19830

Hallo Edwin,

ich habe vor etwa 4 Wochen genau über diese Seite einen Oldie gekauft, allerdings kein Auto sondern ein Motorrad - eine Vincent Comet.
Die Zustandsbeschreibung deckte sich mit den Fotos, kein concourszustand aber "good running condition" aus erster Hand mit einer leichten Restauration (Neue Sitzbank, etwas Farbtupfen)
Nach der Ankunft sah das Bike immer noch recht ansehnlich aus, allerdings erschrak ich etwas, als ich sprit einfüllen wollte.
Der aussen wohl nachlackiert Tank war innen ziemlich rostig, es bröselten schon grosse Schuppen von den Wänden ab. Nach der Befüllung tropfte er auch leicht, irgendwo ist er also schon durch.
Nach 3 Tritten lief das Moped und ich bin auch einige Kilometer damit gefahren, technisch alles soweit OK.
Nun diskutiere ich mit dem Verkäufer, ob ein rostschuppiger, undichter Tank zu der "good running condition" passt.
Er behauptet nun er hätte mir nie irgendetwas zugesichert, verweist auf das Kleingedruckte auf der Webseite und überhaupt war er nur der Vermittler, nicht der Verkäufer...
Er leitet nun immer schön die mails zwischen mir und dem Vorbesitzer hin und her und wenn ich Glück habe bekomme ich 300 Euro für einen neuen Tank, den ich dann aber auf eigene Kosten lackieren lassen muss.

Letzendlich kam ich mit einem blauen Auge davon, selbst wenn ich auf den Kosten für den Tank sitzen bleibe. Der Preis war kein schnäppchen, aber auch nicht überteuert.
Aber, es hätte auch schlimmer kommen können, ich denke letztendlich hatte ich noch Glück.

Andererseits habe ich fast all meine Oldies nach Bildern übers Web gekauft und das nun ist das erste mal, dass ich nicht 100% zufrieden bin.

Grüsse Jochen
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Aw: Oldieimport aus England 11 Jahre 3 Monate her #19854

  • Mavsky
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Ich glaube nicht daß es etwas mit den "Englischen Beschreibungen" zu tun hat ob man Schrott kauft oder nicht: Ich denke es ist genau wie hier: Blender werden überall angeboten. Es kommt darauf an ob man sich auskennt oder nicht:

Ein Kunde hat drüben einen TR3 gekauft und auf eigener Achse überführt: ein top restauriertes und gut gemachtes Fahrzeug !

Ein anderer Kunde hat einen originalen, nie restaurierten Aston Martin DB 6 dort gekauft und ebenfalls auf eigener Achse nach Dtl. geholt: der Wagen läuft hier seit 6 Jahren ohne jegliche Probleme (auch im Langstreckenverkehr)

Ich selbst habe einen RR original, nicht restauriert, aus England und kann mich auch nicht beklagen. Es kommt immer darauf an wer anbietet und wer sucht.

Alle o.g. Fahrzeuge waren summa sumarum billiger als wenn man sie hier gekauft hätte. Ich habe sowohl bei uns als auch in England (oder auch USA) viel Mist rumstehen sehen, aber es gibt auch gute Fahrzeuge ! Man darf halt nur diese kaufen !

Viele Grüße

Michael
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