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Umweltzonen sind Teuer und Wirkungslos ...

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10 Jahre 9 Monate her - 10 Jahre 9 Monate her #28575 von ericstrip
Du hast ja recht, Stephan. :dry:

Aber:

- Wir haben eine Weltwirtschaft, bei der das Wohlergehen der gesamten Weltbevölkerung in den Händen von wenigen kriminellen Spekulanten liegt.
- Wir werden offenbar von komplett käuflichen Politikern regiert.
- Wir haben eins der selektivsten Bildungssysteme der Welt.
- Wir haben Hartz IV, kriminelle Zeitarbeitsfirmen und eine zum großen Teil komplett kranke Arbeitswelt.
- Rassismus und Eugenik sind bei uns wieder salonfähig und diskutabel geworden.
- Sämtliche Bevölkerungsschichten lassen sich in diesem Land inzwischen von Politik und Medien gegeneinander aufhetzen, die Solidarität scheint endgültig aufgekündigt.
- Wir haben einen USA-hörigen Verteidigungsminister, der Wirtschaftskriege befürwortet und gerade eine schlagkräftige Berufsarmee bekommen hat.
- Wir haben die Verlängerung der AKW-Laufzeiten bei ungeklärter Entsorgungsfrage.
- Wir haben Bestrebungen, die freie Kommunikation zu zensieren.
- undsoweiter.

Und moritz kommt gebetsmühlenartig mit so einem irrelevanten Scheiß daher?! Das regt mich auf! Der soll sich mal in der Welt umschauen, dann sieht er, was ihn wirklich beschäftigen sollte.

Das war jetzt in der dritten Person und (versprochen) das Letzte, was ich zu unserem PM-Troll zu vermelden habe.

Und vertiefen müssen wir es auch nicht. ;)

Viele Grüße,
Nils
Letzte Änderung: 10 Jahre 9 Monate her von ericstrip.

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10 Jahre 9 Monate her #28588 von moritz
Ob anderthalb Seiten in der Wahrnehmung ganz fehlten oder vergleichbar relevante Entschuldigung solchen Ausfalls vorliegt,.. man weiß es nicht.

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10 Jahre 9 Monate her - 10 Jahre 9 Monate her #28595 von ericstrip
Ergänzung @arondeman: Es ist vielleicht eine Berufskrankheit der sozialen Berufe, Luxusproblemchen zunehmend lächerlich zu finden, wenn man reale, unmittelbare täglich sieht. Dann geht einem auch schon mal der Hut hoch. Dabei sind, global betrachtet, auch schon die oben von mir aufgezählten Beispiele aus Deutschland strenggenommen Luxusproblemchen!

Aber was soll's, wir sind alle irgendwie Teil des Ganzen, man kann nur versuchen, im Kleinen Dinge so zu regeln, daß man noch in den Spiegel schauen kann, auch wenn es eigentlich kein richtiges Leben im Falschen gibt. Kollektiver Selbstmord ist auch keine Lösung. Daher muß der Mensch sich etwas suchen und bewahren, das das Leben für einen schön macht und einen Ausgleich zu all den Katastrophen schafft, die täglich auf einen hereinprasseln. Und damit meine ich nicht das Fernsehprogramm. ;)

In protestantischer Askese will ich selbst auch nicht leben und daher kann ich es einfach nicht leiden, wie den Leuten in Kleinigkeiten überall hineinreguliert wird, um sie zu „erziehen“, um Interessen zu bedienen, um Handlungsfähigkeit vorzutäuschen, die dann doch wieder nur den Weg des geringsten Widerstands geht. An das große, Ganze geht ohnehin niemand dran. Dadurch, daß ich vergleichsweise wenigen Leuten etwas verbiete oder wegnehme, geht es den vielen anderen nicht automatisch besser. Dadurch, daß es Umweltzonen gibt, geht es auch niemandem besser. Aber man hat mal wieder etwas reguliert, das demonstriert immerhin für manche die Entschlossenheit, wasauchimmer zu tun, wie wir wissen...

Das Paradoxon: Wer durch immer neue Stellen hinterm Komma der sinnlosen weltweiten Überproduktion eines energie- und rohstoffintensiven Produkts das Wort redet (wobei dieser Umstand derweil durch Abwrackprämien und erzwungenes, eingebautes elektronisches Verfallsdatum noch weiter künstlich angeheizt wird), der tut nichts für die Umwelt. Die Schlagzahl beim Produzieren wird immer größer, da sonst unsere Wirtschaftsordnung, die seit längerem auf dem Hinterherhecheln eines exponentiell steigenden Schuldenbergs basiert, zusammenbrechen würde. Tut sie aber trotzdem irgendwann. Der Planet wird rücksichtslos leergeräumt für Produkte, die niemand braucht, da allgemein vorzeitig weggeworfen wird - Konsum und Verbrauch sind schließlich erste Bürgerpflicht! Leute, die nach immer neuen Plaketten rufen, rufen in Wirklichkeit auch nach neuen Kauf- und Produktionsanreizen, ob ihnen das immer bewußt ist, kann ich nicht einschätzen.

Viele Grüße,
Nils
Letzte Änderung: 10 Jahre 9 Monate her von ericstrip.

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10 Jahre 9 Monate her - 10 Jahre 9 Monate her #28650 von moritz
Wären schon jemandem Begründungen von Maßnahmen wie inkriminiert "durch immer neue Stellen hinterm Komma" aufgefallen, wären die längst angegriffen.

Begründungen mit Verkürzungen sogenannter Feinstaubepisoden um Tage sind freilich möglich. Einerseits ein Unding, da bei den Feinstpartikeln grundsätzlich keinerlei "sichere" Schwellwerte denkbar sind, weshalb allfällige Ziele knapper Einhaltung von Grenzwerten offen gar nicht vertretbar sind (überdies, weil die nächsten Grenzwerte durch skalierte Konzerte an allen Ecken und Enden weiterhin unmöglich günstiger werden können), andererseits insoweit gerechtfertigt, als die geringsten Verkürzungen selbstverständlich ganzjährig wirksame Verbesserungen bedeuten. In Zusammenhängen, in welchen Verschlechterungen ggf. binnen Tagen und Stunden im klinischen Betrieb sichtbar werden, wohlgemerkt.
Letzte Änderung: 10 Jahre 9 Monate her von moritz.

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8 Jahre 6 Monate her #37713 von moritz

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7 Jahre 5 Monate her #41088 von oldierolli
Hallo, AHAAA. Endlich wurde heute in den Medien mal klargestellt, dass weder grünplakettierte PKWs (noch die weeenigen Oldtimer) an den derzeitigen Überschreitungen schuld sind. Jetzt haben sie endlich mal die LKWs, Baumaschinen und die ostdeutschen/osteuropäischen Kraftwerke im Visier. Das Umweltbundesamt hat auch nix gegen PKWs geäußert. An die ZONEN will man aber dennoch nicht ran. Warum stattdessen keine tageszeitabhängigen bereichsmäßigen Fahrverbote für ALLE? Ungezonten Gruß. Rolf

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7 Jahre 5 Monate her #41097 von moritz
Dafür haben sie irgendwie irgendwas gegen harmlosen Saharastaub geäußert. Sind schon lustig, die Luftschützer, wie sie sich von den Kulturschützern wieder vorlesen lassen.

Gib's ihnen, Rolli. Hör nicht auf die anderen, jeden Tag einen guten Eßlöffel voll. :)

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