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THEMA: Anwohner klagt gegen Sperrgebiet: Neuer Ärger um d

Anwohner klagt gegen Sperrgebiet: Neuer Ärger um d 9 Jahre 8 Monate her #27423

Auf TZ-Online gehts in die 2. Runde:

Kommentare laufen schon heiss! :-P

München - Die Münchner Umweltzone landet erneut vor Gericht: Ein Anwohner der Landshuter Allee klagt und will das Sperrgebiet ausweiten. Auch brisant: Seit Neujahr gilt ein neuer Grenzwert.

Anwohner klagt gegen Sperrgebiet: Neuer Ärger um die Umweltzone

Die Münchner Umweltzone landet erneut vor Gericht: Ein Anwohner der Landshuter Allee klagt und will das Sperrgebiet ausweiten. Außerdem gilt seit Neujahr ein neuer Grenzwert, den die Stadt seit Jahren übertrifft. Und der Chef des Umweltbundesamts schießt scharf gegen die Münchner Stadtverwaltung. Das erste Jahr der Umweltzone ging zu Ende – und das Klima ist vergiftet!

Am vergangenen Mittwoch hat ein Nachbar der Landshuter Allee Klage beim Verwaltungsgericht in München erhoben. Das berichtet die Deutsche Umwelthilfe, die das Verfahren unterstützt. Anwalt Remo Klinger vertritt den Anwohner und sagt: „München muss offenbar erst durch Gerichte zum Schutz seiner Bürger gezwungen werden!

Klinger war bereits 2007 für den Nachbarn und Grünen-Politiker Dieter Janecek bis zum Europäischen Gerichtshof marschiert. Das Urteil dort hatte die Stadt letztlich zur Umweltzone verpflichtet. Kern der neuen Klage ist die Landshuter Allee. Dieser Teil des Mittleren Rings muss endlich auch zur Umweltzone gehören, fordert der Münchner. Schließlich zähle der Abschnitt zu den am stärksten mit Feinstaub belasteten Straßen in ganz Deutschland. „Unzumutbare Zustände“, wettert die Umwelthilfe. Bislang dürfen Stinker auf der Landshuter Alle fahren – aber nicht Richtung Innenstadt abbiegen.

Die Straße liegt weiter an der schmutzigen Spitze der Republik: Im Jahr 2009 wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an 52 Tagen überschritten – erlaubt sind 35 Tage. Aber: Seit Beginn der Messungen im Jahr 2005 registrierten die Mess-Stationen noch nie so wenige Verstöße wie im vergangenen Jahr. Ob das an der neuen Umweltzone liegt, müssen genaue Analysen zeigen. Schließlich stiegen die Werte an anderen Orten im Zentrum an – etwa am Stachus oder in der Lothstraße.

Neuer Ärger droht der Stadt mit weiteren Schadstoffen – den Stickoxiden: Die stecken laut Umweltbundesamt wie Feinstaub in Abgasen und gehen direkt in die Lunge. Außerdem verschmutzen sie die Umwelt. Stichwort: Saurer Regen. Seit Neujahr gilt für Stickstoffdioxid der Grenzwert von 200 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Der Wert darf an 18 Tagen überschritten werden. Im vergangenen Jahr lag die Landshuter Allee als einzige Straße Bayerns darüber – laut Landesamt für Umwelt an 58 Tagen.

Wegen der strengeren Grenzwerte haben mit Jahresbeginn sechs weitere Städte Umweltzonen eingeführt, jetzt sind es 40 in Deutschland. Berlin und Hannover haben ihre Regeln extrem verschärft: In die Zentren dürfen bei einigen Ausnahmen nur noch Autos mit grünem Wapperl! In München gibt es bislang nur Beschlüsse: Im Oktober sollen erstmal Autos mit roter Plakette draußen bleiben. Erst zwei Jahre später könnte das allen Wagen mit gelbem Wapperl drohen. Das stinkt dem Chef des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth. Es sei schwer verständlich, „dass Berlin und Hannover völlig richtig nur noch Autos mit grüner Plakette erlauben, München aber auf unbestimmte Zeit die Einfahrt mit roter Plakette ermöglicht“.

David Costanzo
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Aw: Anwohner klagt gegen Sperrgebiet: Neuer Ärger um d 9 Jahre 8 Monate her #27437

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Keiner zwingt die sogenannten Ökofreaks an einer so stark befahrener Straße zu wohnen,sollen sie doch aufs Land ziehen ,dort stinkt es nach Kuhscheiße, Gülle und Hühnermist.,der richtige Duft für solche Leute.Dieser Anwalt hat nur Profilierungssucht und möchte sich einen Namen machen.Jedes Kind weis, dass der Feinstaub kaum vom Verkehr kommt, aber unsere sogenannten Politiker trauen sich ja an die wahren Verursacher wie Industrie,Vermieter und Landwirte ja nicht heran.
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