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Absatzkrise! ...und wie geht's weiter?

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11 Jahre 10 Monate her #24653 von RaiOrz
Wer redet denn über den Schutz von Arbeitsplätzen in der Automobilbranche? Schließlich werden dort schon seit langem bevorzugt Roboter anstelle von Menschen eingesetzt. Und das läßt sich noch kräftig steigern, besonders dann wenn mehr Autos gebaut werden...

Rainer

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11 Jahre 10 Monate her #24654 von oldsbastel
RaiOrz schrieb:

Schließlich werden dort schon seit langem bevorzugt Roboter anstelle von Menschen eingesetzt. Und das läßt sich noch kräftig steigern, besonders dann wenn mehr Autos gebaut werden...


Du weißt aber schon, wie solche Produktionsbetriebe von innen aussehen, oder?

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11 Jahre 10 Monate her #24655 von Riley
Rene E schrieb:

Andere Industriezweige werden aber seit Jahrzehnten konsequent kahlgeschlagen, bzw. der Globalisierung durch Billiglohnländer zum Fraß vorgeworfen anstatt durch vernünftigen Protektionismus deutsche Arbeitsplätze, deutsche Produkte und auch Deutsche Qualität und Tugenden zu schützen.


Wie vereinbart sich "vernünftiger Protektionismus" mit dem Status Deutschlands als "Export-Weltmeister"?

Gruß,
Thomas

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11 Jahre 10 Monate her - 11 Jahre 10 Monate her #24656 von moritz
Mal höchstes trickle down, dann wieder Tröpfchenbewässerung für die KMU, zwischendurch einen Klaps auf den Hintern des Wachstums und einen Schlag ins Gesicht des Menschen, dazu eigenen Unverstand in Deformationen des Gegenübers umwerten und unter allem Unbeantworteten noch einen auf Sachverstand und Kapitalisten machen... Oldsbastel vereinbart libertär.
Letzte Änderung: 11 Jahre 10 Monate her von moritz.

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11 Jahre 10 Monate her #24658 von oldsbastel
Riley schrieb:

Wie vereinbart sich "vernünftiger Protektionismus" mit dem Status Deutschlands als "Export-Weltmeister"?


Täte mich jetzt auch mal interessieren. ;)

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11 Jahre 10 Monate her #24659 von Herr W. aus M.
Wie es hier gutmenschelt. Allerfeinst.

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11 Jahre 10 Monate her #24660 von Rene E
Das man gute Produkte importiert und den Billigmüll draußen läßt durch schärfere Kontrollen und Bestimmungen. Natürlich alles so Diplomatisch daß z.B. die Chinesen uns NICHT boykottieren. Aber wenn wir schon Exportweltmeister sind heißt das auch, daß man an uns nicht vorbeikommt.
Ich würde z.B. begrüßen wenn man die alte VDE-Norm wiederbelebt und alle elektrischen Geräte die hier verkauft werden sollen auf Schärste überprüft. Man sollte auch die "Stiftung Warentest" zu einer Bundesbehörde machen. Waren werden getestet und bewertet. Bei "Ausreichend" dürfen sie nur unter Auflagen verkauft werden. Alles schlechtere wird verboten. Sind mangelhafte Produkte bereits auf dem Markt werden sie auf Kosten des Herstellers/Importeurs eingezogen und entschädigungslos vernichtet.
Außerdem sollte es ein scharfes Produkthaftungsgesetz geben. Nicht mit so abartig hohen Schadensersatzleistungen für Dummheit wie in USA natürlich.
Aber z.B. den Importeur des undichten Chinazeltes wegen dem ich mir in England einen Schnupfen holte und im Hotel übernachten mußte, der hätte mir Schmerzensgeld und Hotel bezahlen müssen.

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11 Jahre 10 Monate her - 11 Jahre 10 Monate her #24661 von oldsbastel
Rene E schrieb:

a) Das man gute Produkte importiert und den Billigmüll draußen läßt durch schärfere Kontrollen und Bestimmungen.

b) Natürlich alles so Diplomatisch daß z.B. die Chinesen uns NICHT boykottieren. Aber wenn wir schon Exportweltmeister sind heißt das auch, daß man an uns nicht vorbeikommt.

c) Ich würde z.B. begrüßen wenn man die alte VDE-Norm wiederbelebt und alle elektrischen Geräte die hier verkauft werden sollen auf Schärste überprüft.

d) Man sollte auch die "Stiftung Warentest" zu einer Bundesbehörde machen. Waren werden getestet und bewertet. Bei "Ausreichend" dürfen sie nur unter Auflagen verkauft werden. Alles schlechtere wird verboten.

e) Sind mangelhafte Produkte bereits auf dem Markt werden sie auf Kosten des Herstellers/Importeurs eingezogen und entschädigungslos vernichtet.

f) Außerdem sollte es ein scharfes Produkthaftungsgesetz geben. Nicht mit so abartig hohen Schadensersatzleistungen für Dummheit wie in USA natürlich.

g) Aber z.B. den Importeur des undichten Chinazeltes wegen dem ich mir in England einen Schnupfen holte und im Hotel übernachten mußte, der hätte mir Schmerzensgeld und Hotel bezahlen müssen.



Rene? Hallo? Du weisst aber schon, wovon du redest, oder?

zu a) Das ist schon heute eine der Hauptaufgaben des Zolls, der im Übrigen auch heute schon containerweise unsichere Produkte vernichten bzw. nicht in die EU lässt. Ich habe oft genug verzweifelte Firmen an der Strippe, deren Klamotten beim Zoll festhängen.

zu b) Exportiere mal Geräte nach China. Lustig ist was anderes. Und CCC ist eine Erlaubnis zur Produktpiraterie, wenn auch nicht offiziell. Jeder Chinese wird das natürlich bestreiten ...

zu c) Das VDE-Zeichen gibt es nach wie vor auch heute noch! Außerdem gilt für die überwiegende Mehrzahl der elektrischen Geräte die EG-Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG in Verbindung mit dem GPSG und der 1. GPSGV als zwingende Rechtsvorschrift. Theoretisch sieht die Gesetzeslage zwar vor, dass du die VDE-Richtlinien und andere Normen nicht anwenden musst, praktisch hast du aber keine Chance daran vorbeizukommen. Dazu kommt, dass die Marktaufsicht gerade bei elektrischen Mängeln alles andere als zimperlich ist. Und "GS" ist auch noch da ...

zu d) und e) Das Inverkehrbringen unsicherer Produkte wird schon seit vielen Jahren durch behördliche Untersagungsverfügungen EU-weit verhindert. Dazu kommen noch die EFTA-Staaten, die Schweiz, die Türkei, die DOMTOM-Staaten und was es noch so an europäischen Hoheitsgebieten außerhalb der EU gibt.
Das reicht bis hin zu behördlichen Warnungen der Öffentlichkeit vor bestimmten Produkten. Das ist der Super-GAU für jedes Unternehmen! Und glaub mir, dieses Mittel wird von den europäischen Marktaufsichtsbehörden auch genutzt. Die Kosten dafür trägt immer der Hersteller bzw. Importeur, es sei denn die Marktaufsicht hat nachweislich falsch gehandelt. In der Regel ist das Einschreiten der Markaufsicht allerdings begründet, da sie bei einem Fehlverhalten auch für den Schaden aufkommen muss. Sie kann aber bei einem Prozess auch durchaus hinten runterfallen, so wie bei dem letzten Prozess vor einem VG, bei dem wir dabei waren. Da ist sie im Übrigen auch zu recht kräftig abgewatscht worden.

zu f) Das ProdHaftG sieht in Deutschland 85 Mio. € als Obergrenze vor. Die zugehörige EU-Richtlinie kennt überhaupt keine Obergrenze. Ich denke, das reicht.
Die US-Summen, die durch die Presse gehen, werden in der Revision in der Regel auf ein Bruchteil minimiert bzw. die Urteile werden vollständig kassiert. Um zu verstehen, was da passiert, muss man aber auch das System des US-Rechts bzw. der Punitive Damages und der US-Unfallversicherungen kennen bzw. verstehen. Mit Dummheit hat das allerdings nichts zu tun. Und bevor du mit dem Pudel in der Mikrowelle kommst: Diesen Fall hat es nie gegeben! Dieses Ding fällt unter den Begriff "Urban Legend".
Europa und USA sind im Haftungsrecht nicht mehr so weit voneinander entfernt. In ca. 10 - 15 Jahren dürfte sich das weitgehend angeglichen haben.

zu g) Grundsätzlich ist das auch heute schon möglich.
Letzte Änderung: 11 Jahre 10 Monate her von oldsbastel.

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11 Jahre 10 Monate her #24669 von moritz

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11 Jahre 10 Monate her #24673 von spitzerer
Echt Scheisse, wenn man sowas da lesen muss:

"Hallo liebe Goggomobil Fahrer,

muss leider die taurige Mitteilung machen, das es eine 59er Rolldach-Limousine T 300 weniger gibt.
Habe den Goggo heute mit 2500 Euro Abwrackprämie + Zuzahlung gegen einen neuen Fiat 500 eingetauscht. Zur Entschuldigung muss ich schreiben, das der Goggo seit Jahren zwar angemeldet war (Versicherungsprozente mindern ), aber trotzdem eine Vollrestauration benötigt hätte. Das war in meinem Sinn die beste Lösung, da der Marktwert soviel nie hergegeben hätte.

Gruß aus Sachsen
Bernd"


Da ist doch die Zielgruppe WEIT daneben und einen "echten" Oldie hat es erwischt.


Gruss
Wolfgang

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