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Endlich..... !

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12 Jahre 11 Monate her #17291 von Mario
Endlich..... ! wurde erstellt von Mario
werden die Hersteller in die Pflicht genommen !

Kam eben in den Nachrichten (auch wenn ich es nur mit einem halben (müdem) Ohr gehört habe):

Die EU kommission hat Vorgaben verabschiedet nachdenen die Autobauer zukünftig ab 2012 einen festen Co2 - Ausstoß einhalten müssen. (Im Sinne eines Flottenausstoßes) Für zuviel Ausstoß werden Strafgebühren erhoben, die, so befürchtet man auf den Käufer umgewälzt werden könnten. So könnte ein Neufahrzeug um bis zu 4000 Euro teurer werden....

Die deutsche Politik hat sich entrüstet darüber gezeigt, da deutsche Autobauer hauptsächlich im Premiumsegment angesiedelt seien und die großen Wägen naturgemäß einen hohen Co2- Ausstoß hätten. Es würden Kleinwagenhersteller (die hauptsächlich in Frankreich und Italien ihren Sitz haben) bevorzug. So würde Ferrari besispielsweise keine Strafen zahlen müssen da die Fiat - Tochter mit dem Kleinwagensegment keinen zu hohen Ausstoß habe....

Herr Sigmar Gabriel im ZDF: Diese Regelung ist unsozial da ein "Viersitziges Fahrzeug" oder ein "VW - Bus", eben ein "Familienwagen" mehr ausstößt als ein "zweisitziger Smart"......

Hua hua hua !!!!

Plötzlich wäre eine Mehrbelastung der armen VW - Bus - Familien - Besitzer unsozial ?! Fahrverbote sind nicht unsozial ??? Ja sollen die sich jetzt einen Q7 kaufen ? DAS ist dann Umweltschutz ?

siehe bitte auch:

http://www.zdf.de/ZDFheute/i...,3672,7135385,00.html

Viele Grüße

Michael

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12 Jahre 11 Monate her #17292 von goggo
goggo antwortete auf Endlich..... !
Mit der Ablehnung des Vorschlags hat sich die Bundesregierung - insbesondere Frau Merkel wirklich LÄCHERLICH gemacht --- gestern noch BALI heute Autoindustrie...

Ich Denke WIR sind uns alle einig lassen was ist aber bei Neuwagen KEINE Kompromisse!!!

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12 Jahre 11 Monate her #17293 von Ralf
Ralf antwortete auf Endlich..... !
Das Problem bestünde eher darin, daß bei dieser Regelung der deutschen Herstellern die Geschäftsgrundlage komplett abhanden käme.
In diesem Zusammenhang sind 4,5 Liter / 100 km bereits ein hoher Verbrauch. Was darüber hinausgeht, zieht Strafabgaben nach sich.
Ganz offensichtlich ein Grenzwert, der nach dem Vorbild von Klein- und allenfalls Kompaktwagen geschnitzt wurde.
Da nahezu der komplette europäische Markt für Autos oberhalb der Golfklasse aus Deutschland versorgt wird (FIAT, Renault, Peugeot und Citroen haben entsprechende Autos zwar im Programm, die sind aber alles amt keine Verkaufsschlager), führt die geplante Berechnungsweise dazu, daß typische Kleinwagenhersteller ihre Kleinwagen weiterhin unbehelligt mit Emissionswerten verkaufen dürfen, die nicht mehr Stand der Technik sind, während Hersteller überwiegend großer Autos sich Milliardenforderungen gegenübergestellt sehen, selbst wenn sie alle Register des technisch mgölichen (auch bei ihren kleinen Modellen) ziehen.
An eine solchen Berechnungsmethode kann irgendetwas nicht ganz stimmen ...

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12 Jahre 11 Monate her #17294 von Herr W. aus M.


Die EU kommission hat Vorgaben verabschiedet nachdenen die Autobauer zukünftig ab 2012 einen festen Co2 - Ausstoß einhalten müssen. (Im Sinne eines Flottenausstoßes) Für zuviel Ausstoß werden Strafgebühren erhoben, die, so befürchtet man auf den Käufer umgewälzt werden könnten. So könnte ein Neufahrzeug um bis zu 4000 Euro teurer werden....

Die deutsche Politik hat sich entrüstet darüber gezeigt, ....


Ich unterstütze ausdrücklich die Haltung von Frau Merkel. Sie hat die Interessen der BRD zu wahren und abstruse Forderungen seitens der EG abzulehnen.

Die Werte sind für deutsche Premium-Hersteller nicht zu erreichen.
Das dann mit "Strafgebühren" zu ahnden ist nichts als moderner Ablasshandel.

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12 Jahre 11 Monate her #17295 von goggo
goggo antwortete auf Endlich..... !
Das ist der Punkt - mit PREMIUM Fahrzeugen.. die sollen bittschön auch kosten..

Wie wäre es eine Karosse ohne den ganzen unsinnigen Schnickschnack aus den 80er zu nehmen und mit einem modernen Motor zu befeuern.. wie sähe dann die Co Bilanz aus??

Kann es nicht sein das die Irrsinnige Entwicklung von Monstermässigen Wohnzimmern zu diesen hohen verbräuchen geführt hat??

Wenn ich jetzt z.B. leichteste Materialien einsetze auf zig Motoren verzichte .. käme ich dann auf solche werte (4,5l/100Km) ??

Mein vielegerühmter VW Bus MAGNUM wiegt leer um die 1300Kg (7 Sitzer mit viellll Platz und Küche) ein moderner Toyota Corolla ?? 1300Kg?????????

Sehe ich nicht gleich an dem Vergleich das ein altes Auto umweltfreundlicher sein kann -???


Klar vertritt Frau M diese Position - die will ja auch nicht das wir mit alten Sparsamen Youngtimern weiterfahren...

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12 Jahre 11 Monate her #17296 von VOLVO aG
VOLVO aG antwortete auf Endlich..... !

<b>CO2 auf Hersteller bezogen
</b>
Der Vorschlag der Kommission beinhaltet laut Gabriel, dass der genannte Durchschnitt der CO2-Emission auf die einzelnen Autohersteller bezogen werden soll. Das würde bedeuten, dass etwa der italienische Hersteller FIAT mit seinen vielen Kleinwagen bei seinen Luxusfahrzeugen, etwa Ferraris, gar nichts mehr tun müsse.

Zudem dürften als Folge große Autohersteller bestrebt sein, kleine zu übernehmen, um im Durchschnitt auf eine niedrigere Emissionszahl zu kommen. Dadurch würde aber kein einziges Gramm CO2 eingespart. Gabriel plädierte stattdessen für eine Lösung, die jedem Autohersteller in Europa zusätzliche Anstrengungen zur Schadstoffminderung abverlangt, wobei die Bauer großer Autos stärkere Minderungen erreichen müssten.


Dann ist Porsche ja fein raus …

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12 Jahre 11 Monate her #17297 von Mario
Mario antwortete auf Endlich..... !
Merkel und Gabriel sind die Marionetten der deutschen Autoindustrie - knallharter Lobbyismus, viele Wählerstimmen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen hängen davon ab.

Sonst winkt die Regierung jeden Unsinn, der aus Brüssel kommt, ungehindert durch. Beispiele: Feinstaubrichtlinie oder die Vorratsdatenspeicherung, über die sich Terroristen bestenfalls totlachen. Der einfache Bürger muss solche Entscheidungen ausbaden, nicht die Politiker, die das beschlossen haben.


Die Vorgabe aus Brüssel macht aber ausnahmsweise mal Sinn:
Wer sich einen Spritschlucker kaufen will, kann das zwar weiterhin tun, muss aber für die zusätzliche Umweltbelastung bei der Herstellung und im Fahrbetrieb zahlen. Dass solche Autos gegenüber der Kleinwagen- und der unteren Mittelklasse teurer werden, ist aus Umweltsicht ein durchaus erwünschter Lenkungseffekt. Frühere freiwillige Selbstverpflichtungen der Autoindustrie sind gescheitert. Jetzt geht es um effektivere, für die Autoindustrie tatsächlich schmerzhafte Sanktionen - nämlich ans Zahlen - wobei interessant wäre, in welchen Topf die Strafzahlungen abgeführt werden sollen.

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12 Jahre 11 Monate her #17298 von VOLVO aG
VOLVO aG antwortete auf Endlich..... !
Die Drohung des Abbaus von Arbeitsplätzen oder des Umzuges in eine andere Region … das hatte Daimler bereits einmal vorgespielt: Gewerbesteuern entrichten oder auch nicht.

Michael

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12 Jahre 11 Monate her #17299 von VOLVO aG

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12 Jahre 11 Monate her #17300 von Ralf
Ralf antwortete auf Endlich..... !

Das ist der Punkt - mit PREMIUM Fahrzeugen.. die sollen bittschön auch kosten..

Wie wäre es eine Karosse ohne den ganzen unsinnigen Schnickschnack aus den 80er zu nehmen und mit einem modernen Motor zu befeuern.. wie sähe dann die Co Bilanz aus??

Kann es nicht sein das die Irrsinnige Entwicklung von Monstermässigen Wohnzimmern zu diesen hohen verbräuchen geführt hat??

Wenn ich jetzt z.B. leichteste Materialien einsetze auf zig Motoren verzichte .. käme ich dann auf solche werte (4,5l/100Km) ??

Mein vielegerühmter VW Bus MAGNUM wiegt leer um die 1300Kg (7 Sitzer mit viellll Platz und Küche) ein moderner Toyota Corolla ?? 1300Kg?????????

Sehe ich nicht gleich an dem Vergleich das ein altes Auto umweltfreundlicher sein kann -???


Naja, das mit dem Gewichtszuwachs liegt aber zuallererst an den Sicherheitsvorschriften. Ein Auto aus den 80ern wäre heute nicht mal im Ansatz zulassungsfähig.
In den 80ern war so etwas (bei 100% Überdeckung !!!) http://www.youtube.com/watch...=TPpU5azjCB8&amp;NR=1 zulassungsfähig. Heute würde man selbst bei einem Aufprall bei nur 40% Überdeckung bis auf ein paar blaue Flecken unverletzt aussteigen. Dafür ist natürlich an den entscheidenden Stellen mehr Blech nötig. Und jede Menge Technik, die es damals noch gar nicht gab.

Ansonsten wäre natürlich auch ein Umdenken bei den Kunden zwingend erforderlich, denn ein nennenswerter Teil des Mehrgewichts geht auch zu Lasten der Ausstattung - elektrische Fensterheber, elektrisch verstellbare Aussenspiegel, elektrisches Schiebedach, elektrisch verstellbere Sitze, Klimaanlage, Servolenkung, all das haben heute schon Kleinwagen. Ob das sein muss, om morgend 5 km zum P&amp;R-Platz zu fahren und abends wieder zurück, ist fraglich.

Übrigens gab es auch vor 25 Jahren schon richtig sichere Autos: http://www.youtube.com/watch...m/watch?v=EqMEGA76HsE , aber die waren auch schon mit Airbag, Gurtstraffen und ähnlichem ausgerüstet und nicht gerade federleicht...

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