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Skandal um unwirksame Dieselfilter

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13 Jahre 4 Tage her #16885 von Mario

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13 Jahre 3 Tage her #16886 von Chabernac
Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass die DUH als advoactus oecologici Beifall heischend die Bühne betreten hat. Die DUH ist bereits im Zusammenhang mit der Feinstaubdiskussion als nicht-amtliche Interessensvertetung in Erscheinung getreten. Ich kann nicht beurteilen, ob und inwieweit die Kritik der "Hilfe" sachlich gerechtfertigt ist. Ärgerlich daran ist, dass das leidige Thema durch Publizität einen Rang erhält, den ich als unangemessen empfinde. Vielleicht geht es aber ganz einfach mal wieder nur um Geld.

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13 Jahre 3 Tage her #16887 von Ralf
Sagen wir mal so: Die DUH hat sich in der Vergangenheit sicherlich keinen Gefallen damit getan, daß sie ausgerechnet von den zwei Herstellern von Rußpartikelfiltern, die nicht ins Gerede gekommen sind, Spenden in 6-stelliger Größenordnung entgegen genommen hat.

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13 Jahre 3 Tage her #16888 von herbert.m
:?:
Haben die nicht auch den Kläger von München, Landshuter Allee, gsponsort??
:?:

Den, der auf frische Luft am Mittleren Ring geklagt hat, und auch noch in Leipzig recht bekommen hat!

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13 Jahre 3 Tage her #16889 von Ralf
Stimmt, geklagt hatte Dieter Janecek, Geschäftsführer der Bayerischen Grünen, "der sich mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) seit mehr als zwei Jahren gegen die massive Überschreitung der EU-weit gültigen Feinstaubgrenzwerte in seiner Wohnstraße, der Landshuter Allee, wehrt." (Zitat DUH)

Pikantes Detail am Rande: Dieter Janecek wohnt laut br-online "seit über zwei Jahren am Münchner Mittleren Ring im Bereich der Landshuter Allee".
( http://www.br-online.de/umwe...nstaubklage/index.xml )

Wenn man diese zwei Aussagen nebeneinander hält, könnte man, wäre man böswillig veranlagt, fast den Eindruck gewinnen, Herr Janecek sei bereits mit Klageabsicht an die Landshuter Allee gezogen.

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13 Jahre 3 Tage her #16890 von JaguarE
Das wird ja richtig spannend. Die DUH hat es also geschafft, einige Nachrüster aus dem Markt zu schießen. Mal sehen, wann der letzte Filterhersteller an die Reihe kommt, obwohl nach dem obigen Infos es wohl 2 Überlebende geben wird

Juristisch wird das auch noch lustig.

Und dann Tiefensees Ankündigung, das es nicht die Fahrzeughalter auszubaden haben..........


Von der technischen Seite muss ich doch über die Bemerkung der DUH in der Presseerklärung so richtig lachen:
"Wenn aber ein mit einem GAT-Filter nachgerüsteter Diesel-Pkw beim Durchdrücken des Gaspedals auf einen Schlag mit 22 Gramm Ruß soviel Feinstaub ausbläst wie ein ungefilterter Pkw auf der 900-Kilometer-Strecke zwischen Bodensee und Flensburg, dann ist ein solches Filtersystem ebenfalls ungenießbar" Stellt sich für mich schon mal die Frage, wie das Auto zum Test "vorbereitet" wurde. Nach was für einer Vorschrift?
Ja, und was haben die sich denn zum Nachrüstfilter gedacht? Ein Filter filtert halt was raus und speichert das raus gefilterte halt so lange, bis der Speicher voll ist. Wenn voll, dann steigt halt der Gegendruck und der Dreck wird irgend wann raus geblasen. Im Falle eines Russfilters sollte man die Alternative "Termischen recyceln" wählen, vulgo frei brennen: Der Kohlenstoff des Russes wird halt zu CO2 verbrannt. Das geht im neunen Auto halt so, das ab und an bei offenen Auslassventil oder kurz vorher zusätzlich eingespritzt wird und damit eine Verbrennung im Auspuff eingeleitet wird. Aber bei Nachrüstfiltern geht es nicht. Da ist halt nur ein Kompromiss bezüglich Anbauord und Porengröße möglich. Entweder nahem am Motor für "natürliches" Freibrennen auch im Stadtverkehr oder weiter hinten, damit er nur frei brennt, wenn auf der Autobahn gefahren wird. Oder halt Ausblasen... Dumm gelaufen...
Ach ja, was die DUH da so als Feinstaub bezeichnet, ist bestimmt kein lungengäniger Feinstaub PM2,5, denn den filtern die Nachrüstfilter gar nicht erst raus. Die Dinger filtern nur Grobruß und der ist für den Menschen sowieso ungefährlich, da nicht lungengänig. Und wer so einen Filter in ein altes Auto mit Vorkammer-Dieselmotor einbaut, kann überhaupt keinen Feinstaub raus filtern, da PM10 und PM2,5 gar nicht im Abgas vorhanden sind.

Tja, und das die Nachrüstfilter im realen Stadtverkehr nicht funktionieren ist ja klar. Sonst hätte die DUH ja sicher den Filtertot nachAutobahnfahrt angeprangert.
Ach ja, die Nachrüstfilter brauchen lt. Gesetz ja auch nur im Abgastest zu funktionieren bzw. die Filterrate zu bringen, und vermutlich haben sie das ja auch bei der Musterprüfung getan.... Wenn die DUH dann mit einem vollen Filter aus dem Stadtverkehr zum Test erscheint (welchen eigentlich, offensichtlich ja einen eigenen, denn sonst würde sie ja nicht den geltendenTest angreifen), ist klar, das beim Durchdrücken des Gaspedals 25g Ruß raus kommen...

Tja, es bleibt schon der Verdacht, das sich da jemand profilieren will (hatte von dem Laden noch nie was gehört)

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13 Jahre 3 Tage her #16891 von Ralf
Das mit dem Test der DUH ist so eine Sache - nach Kraftfahrt-Bundesamt wurde der methodisch ungeeignet, die Untauglichkeit im Sinne des Gesetzes nachzuweisen. Allerdings hat das KBA zwischenzeitlich (s. http://www.kba.de ) selbst die von der DUH der Untauglichkeit geziehenen Filter nachprüfen lassen. Mit den bekannten unbefriedigenden Ergebnissen.

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13 Jahre 3 Tage her #16892 von Mario
Wohl aufgrund der vielfältigen Probleme mit den DPFs bringt die Automobilindustrie leider noch immer neue Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter auf den Markt (z.B. Renault Twingo). Es ist schon skandlös, daß solche Feinstaubdreckschleudern, obwohl die Gefährlichkeit ihrer Abgase seit bestimmt 10 Jahren bekannt ist, noch immer in Verkehr gebracht werden dürfen.

Hätten die Verantwortlichen (z.B unsere ex-Umweltministerin Merkel)schon vor Jahren reagiert, hätten wir unter Umständen die aktuelle Feinstaubproblematik gar nicht.

Es wäre sinnvoller, wenn sich die DUH hier mal engagiert.

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13 Jahre 3 Tage her #16893 von Ralf
Was für Probleme mit DPFs? Die Nachrüstfilter haben technisch nichts mit den werksseitig verbauten Filtern zu tun. Ab Werk werden Wandstromfilter verbaut, die für alle Partikelgrößen wirksam sind und sich bisher als unproblematisch erwiesen haben. Zur Nachrüstung gibt es nur Durchflußfilter (Vorteil: funktionieren ohne motorische Maßnahmen, Kraftstoffadditive und ähnliches), können aber zu unzulässig hohem Staudruck in der Abgasanlage führen und sind systembedingt nur gegen große Partikel wirksam und auch das nur schlecht (d.h. unter optimalen Bedingungen schaffen sie es, 30-40% der Partikelmasse zurückzuhalten, die Wandstromfilter bringen knapp unter 100% zu Stande).
Allerdings kosten Wandstromfilter-Systeme viel Geld, so daß bei Kleinwagen die Hersteller oft davor zurückschrecken. Schließlich werden auch aktuelle rußfilterlose Fahrzeuge mit einer grünen Plakette "belohnt" - wozu dann einen DPF einbauen?

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13 Jahre 3 Tage her #16894 von Mario
Probleme mit verstopften Rußpartikelfiltern.

http://www.handelsblatt.com/...e-partikelfilter.html

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