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Historische Mobilität

Artikel rund um die historische Mobilität

Biografie: John Richard Beattie Seaman (1913 - 1939)

  • geboren: 4. Februar 1913 in Aldingbourne House, Chichester/England
  • gestorben: 25. Juni 1939 in Spa/Belgien

1938 steuert Richard Seaman seinen Mercedes-Benz W 154 3-Liter-Formelrennwagen zum Sieg beim Großen Preis von Deutschland. Damit steht sein Ruf als erfolgreichster britischer Rennfahrer seiner Zeit fest. In Deutschland ein Liebling des Publikums, wird Seamans Rolle als Repräsentant des nationalsozialistischen Motorsports kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in seiner Heimat allerdings kritisch betrachtet. Den Krieg erlebt Seaman nicht mehr: Elf Monate nach seinem Triumph auf dem Nürburgring endet seine Karriere beim Großen Preis von Belgien tragisch. Er kommt von der Strecke ab, rast in einen Baum und stirbt noch am selben Abend an seinen schweren Verletzungen.

Alfa Romeo - Eine Traditionsmarke seit 1910

Von Beginn an zeichnen sich die Alfa Romeo Modelle durch wegweisende Technologien aus. Genau das ist immer wieder auch die Grundlage für aufsehenerregende Rennerfolge. Schon der erste A.L.F.A., der für seine Robustheit gerühmt 24 HP, erreicht dank 42 PS starkem Vierliter-Vierzylinder die für seine Zeit fantastische Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. 1911 führen Franchini / Ronzoni mit ihm die Targa Florio an - und müssen erst in der letzten Runde wegen eines Radschadens aufgeben.

1934 begann die Geschichte des Käfers

Der 22. Juni 1934 sollte die Automobilgeschichte verändern: An jenem Tag erhielt die damalige „Dr. Ing. h.c. F. Porsche GmbH, Konstruktionen und Beratung für Motoren- und Fahrzeugbau“ vom Reichsverband der Automobilindustrie (RDA) den Auftrag zu Konstruktion und Bau des Volkswagens. Als technische und stilistische Quintessenz früherer Projekte hatte Ferdinand Porsche 1933 den Volkswagen konzipiert und am 17. Januar 1934 dem Reichsverkehrsministerium in seinem „Exposé betreffend den Bau eines Deutschen Volkswagens“ vorgestellt.

1969 beginnt die BMW-Motorradfertigung in Berlin-Spandau

40 Jahre BMW Motorradfertigung in Berlin-Spandau.
Das BMW Werk Berlin als Produktionsstandort für BMW Motorräder blickt auf eine nun 40 jährige Tradition zurück, in der bis heute mehr als 1.882.400 BMW Motorräder von den Bändern liefen.
Doch was 1969 mit 400 Mitarbeitern und täglich 30 produzierten Maschinen der neuen BMW Modellreihe /5 begann, trug bereits in den drei Jahrzehnten zuvor als Produktionsstandort zum Erfolg der BMW Group bei.

Aufstieg in ungeahnte Höhen 1919 - Der erste Weltrekord von BMW

Die Reiseflughöhe moderner Verkehrsflugzeuge beträgt heute zwischen zehn und zwölf Kilometern. Kaum vorstellbar, dass bereits vor 90 Jahren ein Pilot in diese Regionen vorstoßen konnte. Es war ein BMW Motor, der am 17. Juni 1919 den Piloten Franz Zeno Diemer bis auf 9.760 Meter brachte. Wenn es noch eines Beweises für die Überlegenheit des ebenso genialen wie einfachen Konzepts der BMW Höhenmotoren bedurfte: In diesem Sommer 1919 wurde er auf dem Münchner Oberwiesenfeld erbracht, denn höher hatte kein Mensch zuvor ein Flugzeug pilotiert.

O 321 H: der Omnibus-Weltmeister

  • Erstmals neue Semi-Integralbauweise umgesetzt
  • Auffallend elegantes Erscheinungsbild
  • Reise- und Linienbus innerhalb einer Baureihe
  • Weltmeister seiner Zeit: knapp 30 000 Exemplare gebaut
  • Fertigung in Mannheim, dem zentralen Omnibuswerk

1939: Doppelsieg der Kompressor BMW bei der Tourist Trophy

„Wenn man mich nach dem eindrucksvollsten Erlebnis meiner motorsportlichen Laufbahn fragt, so schweifen meine Gedanken unwillkürlich zurück in das Jahr 1939, nach jener klassischen Insel in der Irischen See, auf der seit fast einem Jahrhundert das weltbekannte Tourist-Trophy-Rennen, die schwerste Konkurrenz, die der internationale Rennsport kennt, ausgetragen wird.“ 1948 erinnerte sich der Autor dieser Zeilen an seinen „schönsten Sieg“, der heute 70 Jahre zurückliegt und längst zur Legende wurde: Georg „Schorsch“ Meier auf seiner BMW Kompressormaschine war der erste Nicht-Brite, der die Senior Tourist Trophy gewann.

Die JU-52

Prof.Hugo Junkers (03.02.1859 bis 03.02.1935) wurde als Sohn eines Webereibesitzers in Rheydt bei Mönchengladbach geboren. Er studierte Maschinenbau in Berlin, Karlsruhe und Aachen. Er gründete die „Versuchsanstalt für Gasmotoren“ in Dessau sowie die Junkers & Co, in der Gasbadeöfen, Heizgeräte und andere seiner Erfindungen produziert wurden.

75 Jahre BMW Roadster. BMW 315/1 und seine Nachfolger.

Der Stil hat sich geändert, der Inhalt nicht: „Unter unseren deutschen Kraftfahrern gibt es eine große Gruppe, denen das Kraftfahren nicht nur eine bequeme und schnelle Fortbewegung, sondern ein Sport ist. Das sind Leute, in deren Herzen beim Anblick einer windschnittigen Karosserie mit langer Motorhaube und einem Geschwindigkeitsmesser, der bis 150 geht, die Sehnsucht erwacht nach weiten Straßen, die im Fluge durcheilt, nach Alpenpässen, die bezwungen und nach Konkurrenten, die mühelos überholt werden.“ 1934 kündigte BMW mit diesen Worten den ersten selbst konstruierten Roadster an. Das Konzept mit Sechszylindermotor sollte prägend für die Zukunft der Marke sein und reicht bis zum heutigen BMW Z4.