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Historische Mobilität

Artikel rund um die historische Mobilität

14. März 1909: Das Vorkammerprinzip wird zum Patent angemeldet

  • Zentrale Erfindung von Prosper L’Orange für den Dieselantrieb im Automobil
  • Der Ingenieur war von 1908 bis 1922 bei Benz & Cie. tätig
  • Das erste Landfahrzeug mit Dieselmotor ist der 1922 präsentierte Benz Ackerschlepper
  • Vorkammerprinzip ersetzt komplizierte Lufteinblasung
  • Gründliche Erprobung des Konzepts in Ackerschleppern und Motorpflügen
  • Enorme Steigerung der Wirtschaftlichkeit gegenüber Benzolmotoren

Rudolf Diesel und seine Erfindung - Ein Techniker mit Weitblick

Rudolf Christian Karl Diesel wird am 18. März 1858 in Paris geboren. Der Sohn eines Buchbinders entscheidet sich bereits im Alter von 14 Jahren für eine Laufbahn als Ingenieur. Nach Gewerbeschule und Industrieschule besucht er die Technische Hochschule München (Polytechnikum) und schließt 1880 sein Studium mit dem besten Examen seit Gründung der Hochschule ab. Während seiner ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung beeindrucken den angehenden Motorkonstrukteur besonders die Thermodynamik-Vorlesungen des Dozenten Carl von Linde.

Der erste Daimler-Motor für ein Luftschiff

Am 17. Februar 1899: Der erste Daimler-Motor für das Luftschiff des Grafen Zeppelin wird ausgeliefert.
Der Vierzylinder-Leichtmetallmotor (Baumuster N) hat 4,4 l Hubraum und entwickelt 15 PS bei 700/min. Der Erstflug des Luftschiffs LZ 1, das von zwei Daimler-Motoren angetrieben wird, erfolgt am 2. Juli 1900.

Vorkammer Adieu ...

... Im Jahr 1964 kommen erste Direkteinspritzer bei Lkw und Bus

  • Verbrauch deutlich gesenkt
  • Starteigenschaften wesentlich verbessert
  • Rauchbildung reduziert

Louise Sarazin und Bertha Benz: Zwei Frauen mit „Benzin im Blut“

  • Louise Sarazin verhilft Gottlieb Daimler zur Serienfertigung
  • Bertha Benz unterstützt Ihren Mann Carl Benz in jeder Hinsicht

Mannheim/Paris. Im Jahr 1886 erfinden Carl Benz und Gottlieb Daimler unabhängig voneinander das Automobil. Doch ein erster Durchbruch mit dem neuartigen Produkt gelingt erst zwei Jahre später, mit maßgeblicher Unterstützung zweier Frauen: 1888 unternimmt Bertha Benz die erste Testfahrt der Automobilgeschichte, die zugleich eine Marketingfahrt ist. Und im gleichen Jahr fördert Louise Sarazin erfolgreich die Geschäfte für Gottlieb Daimler in Frankreich und hilft so bei der Verbreitung des damals revolutionär neuen Gefährts: Von jenem technikverliebten Land aus tritt die deutsche Erfindung ihren Siegeszug in die Welt an.

Biographie von Hans Nibel

Der Ingenieur Hans Nibel (1880 bis 1934) prägt als Chefkonstrukteur von Benz & Cie. und später der Daimler-Benz AG in erheblichem Maß die Produkte beider Unternehmen. Zu den von ihm konstruierten Fahrzeugen zählen beispielsweise der „Blitzen-Benz“ (1909), der „Große Mercedes“ Typ 770 (1930), der Mercedes-Benz 170 (1932) und der Silberpfeil-Rennwagen W 25 (1934). Als Vorstandsmitglied ist er zudem Mitgestalter der Fusion von Benz & Cie. und der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) zur Daimler-Benz AG im Jahr 1926.

Vor 100 Jahren eröffnet Benz & Cie. das Werk in Mannheim

Werk Mannheim

Das Werk Mannheim am Luzenberg. Die Darstellung von Otto Albert Koch entstand um das Jahr 1916.

Stuttgart/Mannheim. Der Standort Mannheim der Daimler AG feiert 2008 ein Doppeljubiläum: Im Jahr 1883 und damit vor 125 Jahren gründet Carl Benz das Unternehmen Benz & Cie., Rheinische Gasmotoren-Fabrik, das schließlich 1908 und damit vor 100 Jahren ein neues Werk in Mannheim-Waldhof eröffnet. Der Konzern nutzt das Gelände mehrfach umfassend modernisiert bis heute, gefertigt werden dort unter anderem Nutzfahrzeuge sowie Motoren und Guss-Motorteile.