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Aw: Verschärfung der vor 2 Monaten, 1 Woche
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linnbu schrieb:
QUOTE: ... aber das bleibt letztendlich dem Halter überlassen, was er aus seinem Fahrzeug macht.
Das ist richtig, solange der Halter dann nicht mit einem H-Kennzeichen liebäugelt.
Grüße
Mario
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Aw: Verschärfung der vor 2 Monaten, 1 Woche
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Und mir gehen die Bastelbuden auch für 07 zu weit!
Gruß
Michael
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Aw: Verschärfung der "H"-Kriterien vor 2 Monaten, 1 Woche
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Wobei für 07er dieselben Kriterien und Anforderungen wie für H-Kennzeichen gelten. An der Stelle drehen wir uns im Kreis: Vielerorts scheinen die Verantwortlichen (!) die geltenden Vorschriften nicht zu kennen oder zu ignorieren. Daran lässt sich durch eine Verschärfung der Vorschriften nichts ändern. Mit einer Verschärfung "bestraft" man letztlich nur diejenigen, die zu einem seriösen Gutachter gehen und treibt noch mehr Leute in die Arme von Gutachtern mit mangelhafter Fachkompetenz oder einem übergroßen Herz. Was hilft, ist eine sinnvolle, zertifizierte Ausbildung der Prüfer. Sonst nichts.
Grüße
Ralf
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Aw: Verschärfung der "H"-Kriterien vor 2 Monaten, 1 Woche
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Und die ausdrückliche und überall bekannte Möglichkeit, das H oder 07 nach einer Nachfrist zu kassieren.
Gruß
Michael
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Aw: Verschärfung der "H"-Kriterien vor 2 Monaten, 1 Woche
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Was sollte das bringen?
Schon die "einheitlichen" Anforderungskriterien sind ja nicht in dem Sinne "einheitlich", dass sie wirklich rundum passend wären, nämlich "objektiv".
Es ist mir bis heute nicht klar, warum z.B. bei erlaubten Modifikationen seinerzeit (als es vom Alter her noch gar nicht notwendig gewesen wäre, aber wahrscheinlich waren die prophylaktischen Aufschreie laut genug) reingeschrieben wurde, dass z.B. der Rückbau eines Gummiboot-MGB in einen Chromstoßstangen-MGB unbedenklich ist. Wieso? Da wird dann erkennbar etwa sbaujahresmäßig überhaupt nicht Passendes an ein neueres Modell rangefrickelt. Wäre ungefähr so, als ob ich einen Elefantenfußkäfer auf "Retro" umtrimme oder einen 57er Olympia Rekord auf Haifischmaul umbastele. Wenn jemand die Gummiboot-MGBs so hässlich und unerträglich findet, dann muss er eben von vornherein ein Chromstoßstangenbaujahr kaufen oder es aber wie ein Mann auf sich nehmen und dazu stehen, dass er nur die Knete für ein Gummiboot-Baujahr hat (bzw. dessen Weiterentwicklungsannehmlichkeiten will).
Und wenn irgendwas daran "einheitlich" ausgelegt wird, dann kann man es sich an 5 Fingern abzählen, dass es eben nicht "einheitlich" gehandhabt wird. Oder glaubt hier einer, den (oft mit High-Tech-Methoden) aufgebauten "Specials" mit MINIMALEM Anteil an altem Material (vor allen in der Karosserie) wird das H-Kennzeichen wieder aberkannt? Während andererseits manche Extrem-Old-Style-Hot Rodder, die einen extremen Kult um die auschließliche Montage von Teilen vor einer gewissen (szenehalber selbst auferlegten) Altergrenze betreiben, nur damit ein Umbau genau so geschaffen wird, wie er z.B. 1958 hätte entstehen können, gleich wieder Anfeindungen der Originalitätspäpste (in deren Kreisen die pseudoalten Rileys mit ihren Fantasiekarossen natürlich oft wohlgelitten sind) ausgesetzt sind.
Und obendrein wird es immer Auslegungsspielräume geben, und das ist in vielen Fällen auch sinnvoll (denn dabei geht es ja nicht immer um extreme Ausreißer, sondern Augenmaß nud individuelle Auslegung ist auch bei vielen kleineren Details angebracht).
Man sollte also das Kind nicht mit dem Bad ausschütten.
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Aw: Verschärfung der vor 2 Monaten, 1 Woche
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Sierra schrieb:
QUOTE: Und mir gehen die Bastelbuden auch für 07 zu weit!
Gruß
Michael
So Michael, dann rubbel mal bitte deinen 2K Lack von den Autos, sofern deine Fahrzeuge im Original mit Nitro-Lack oder sofern du einen Ami fahren solltest, wieder runter. Originalität ist dann nämlich auch nicht mehr gegeben.
Um die Diskussion mal wieder auf ein diskutables Maß zu bringen, definiere doch bitte einmal, was Bastelbuden für dich sind, wo fangen diese an, wo hören diese auf.
So heißt du die Diskussion nur auf!
Wie an anderer Stelle beschrieben, hat mein Fahrersitz im PV 444 auch ein Loch in der Lehne.
Trotzdem fahre ich, um erka zu zitieren, immer noch freundlich grüßend
Wolfgang
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Aw: Verschärfung der vor 2 Monaten, 1 Woche
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Lies einfach nochmal nach, Wolfgang. Ich habe es deutlich dargelegt und die anderen hatten es auch so verstanden, wie ich es gemeint hatte. Wir drehen uns im Kreis.
Gruß
Michael
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Aw: Verschärfung der vor 2 Monaten, 1 Woche
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wokri schrieb:
QUOTE: Sierra schrieb:
QUOTE: Und mir gehen die Bastelbuden auch für 07 zu weit!
Gruß
Michael
So Michael, dann rubbel mal bitte deinen 2K Lack von den Autos, sofern deine Fahrzeuge im Original mit Nitro-Lack oder sofern du einen Ami fahren solltest, wieder runter. Originalität ist dann nämlich auch nicht mehr gegeben.
Hallo Wolfgang,
doch, im Sinne der allgemein üblichen H-Kriterien ist das original genug. Es wird lediglich eine ansehnliche, bei entsprechendem Fahrzeugalter duchaus auch patinierte, ein- oder (sofern zeittypisch) zweifarbige Lackierung gefordert. Der Einsatz einer vom Original abweichenden Lackfarbe oder das "Ersetzen" von Nitrolacken, Thermoplastlacken oder lösemittelhaltigen Einschicht-Kunstharzlacken durch modern(er)es und in der Verarbeitung ggfs. umweltfreundlicheres Lackmaterial ist zulässig. Ob's eine historische Verfälschung ist, sei dahingestellt.
Grüße
Ralf
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Aw: Verschärfung der vor 1 Monat, 1 Woche
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Moin,
ich hatte in letzter Zeit kaum die Möglichkeit hier regelmäßig reinzugucken. Trotzdem finde ich das Thema hochinteressant. Genau genommen sind im Rahmen der H-Kennzeichen-Kriterien alle Themen relevant, die ich als "des Pudels Kern bezüglich der Oldtimerei" bezeichne.
Mir persönlich liegen Oldtimer als technische Zeitzeugen/technisches Kulturgut, aber auch als historisches gesellschaftliches Kulturgut am Herzen. Wie Capris und Mantas in den Siebzigern aufgebaut wurden, sagt viel mehr über die Siebziger Jahre aus als ein Stapel Zeitschriften und fünf Stunden Tagesschau der damaligen Zeit!
Einer der höchsten Gipfel der Oldtimerei sind für mich Wagen der Sechziger und frühen siebziger Jahre mit authentischen "Frisier"-Spuren der damaligen Zeit!
Wenn heute anhand zeitgenössischer Film- und Bildberichte akribisch die Moden und Gestaltungstendenzen der damaligen Zeit rekonstruiert und nachempfunden werden, ist das schon eine herausragende Leistung. Das Problem an der Sache ist: 99 % der TÜV-Prüfer können eine Rekonstruktion zeitgenössischer Moden nicht ansatzweise von den Folgen heutiger Moden unterscheiden. Ein hochglanzpolierter Kadett C mit 8x13-Felgen auf denen 175/50 R 13 montiert sind, würde leichter ein H-Kennzeichen bekommen als diese Wagen:
Dieses Bild ist ein Beleg dafür, wie Fahrzeuge in den Händen von jungen Fahrzeugbesitzern in den Siebzigern tatsächlich gestaltet wurden.
Diese Wagen hätten bei einem durchschnittlichen TÜV-Prüfer mit Sicherheit mehr Schwierigkeiten, ein H-Kennzeichen zu bekommen, als der oben erwähnte Kadett C. Neben der Inkompetenz der TÜV-Prüfer im Oldtimer-Bereich ist auch der Themenbereich Korruption* ein ganz wichtiger Aspekt im Bereich der H-Kennzeichen-Prüfung. Wer einen guten Draht zum TÜV hat, bekommt einen Opel GT mit Flügeltüren und DOHC-Motor durch die H-Prüfung. Wer keinen Draht zum TÜV hat, kann schon an gelben Zündkabeln scheitern (zumindest der letzte Teil ist eine Übertreibung zur Verdeutlichung).
Aus diesem Grund ist die holländische Lösung der generellen Steuerfreiheit von Fahrzeugen über einem bestimmten Alter in meinen Augen die einzige praktikable und gerechte Lösung. Ansonsten bleibt das H-Kennzeichen was es ist: Ein Schutzreservat für (leider nicht mehr) bedrohte Korruption!*
Viele Grüße,
Thorsten
* Gefälligkeitsgutachten sind eine Form der Korruption.
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Aw: Verschärfung der vor 1 Monat, 1 Woche
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Letzte Änderung: 29.07.2010 15:27 von moritz.
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